Shock and Awe - Krieg der Lügen (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rob Reiner |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-12-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 182.415 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (205 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 herrscht in den USA Chaos und Angst. Inmitten dieser Stimmung stoßen die Journalisten Jonathan Landay und Warren Strobel vom Nachrichtendienst Knight-Ridder, geleitet von John Walcott, auf widersprüchliche Signale aus der Regierung von Präsident Bush. Statt konsequent nach Osama bin Laden zu suchen, scheint man dort ein anderes Ziel zu verfolgen: den irakischen Machthaber Saddam Hussein mit den Anschlägen in Verbindung zu bringen, obwohl dessen Regime säkular ausgerichtet ist und wenig mit Al-Qaida gemein hat. Die Recherchen der Reporter geraten damit gegen den öffentlichen Grundtenor jener Zeit.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2017 unter der Regie von Rob Reiner, der auch selbst eine Rolle übernimmt. In den zentralen Parts sind Woody Harrelson, James Marsden und Tommy Lee Jones zu sehen. "Shock and Awe – Krieg der Lügen" ist ab 12 Jahren freigegeben und als Historiendrama mit Thriller-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie, Drama und Thriller verweist auf eine Erzählweise, die reale politische Vorgänge mit der Spannung investigativer Recherche verbindet. Im Zentrum stehen nicht Actionmomente, sondern das mühsame Zusammentragen von Informationen gegen eine öffentliche Meinung, die längst eine andere Richtung eingeschlagen hat. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen Schauspielern in tragenden Rollen deutet auf ein dialoglastiges Kammerspiel hin, das von Zeitdruck, Zweifeln und dem Ringen um Deutungshoheit lebt. Dass Journalisten und nicht Politiker die Hauptfiguren stellen, verschiebt den Blick von den Entscheidungen selbst hin zu jenen, die diese Entscheidungen zu hinterfragen versuchen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei bislang eher schmaler Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Mit mehr als sieben Jahren Abstand zum Erscheinungsjahr 2017 reiht er sich in eine Reihe von Politdramen ein, die sich mit der Zeit nach dem 11. September auseinandersetzen, wobei hier explizit die Perspektive der Presse und ihrer Recherchearbeit im Vordergrund steht statt militärischer oder geheimdienstlicher Handlungsstränge.
Bilder








Besetzung & Stab
- Woody Harrelson als Jonathan Landay
- James Marsden als Warren Strobel
- Rob Reiner als John Walcott
- Tommy Lee Jones als Joe Galloway
- Jessica Biel als Lisa Mayr
- Milla Jovovich als Vlatka Landay
- Richard Schiff als The Usual
- Luke Tennie als Adam Green
- Terence Rosemore als Mr. Green
- Margo Moorer als Mrs. Green
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Verfügbarkeit
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