Shooting Dogs (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Caton-Jones |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-08 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (168 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Pater Michael Thomas und der junge Lehrer Joe Connor leiten gemeinsam eine Missionsschule in Ruanda, als das Land nach der Ermordung des Präsidenten am 6. April 1994 in Gewalt versinkt. Radikale Hutu verfolgen und töten Tutsi im ganzen Land, und die Schule wird zu einem Ort, an dem sich Verfolgte zusammendrängen, in der Hoffnung auf Schutz. Als sich selbst die UN-Truppen vor Ort zurückziehen und nicht mehr eingreifen, bleiben die beiden Europäer mit ihrem Idealismus allein zurück. Sie versuchen, mit den ihnen verbliebenen Mitteln zu helfen, müssen aber erkennen, wie begrenzt ihr Einfluss angesichts der Übermacht der Gewalt ist. Die Frage, ob sie bleiben oder das eigene Leben retten sollen, wird für beide zur existenziellen Entscheidung.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2006 unter der Regie von Michael Caton-Jones und beruht auf einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen sind John Hurt als Pater Michael Thomas und Hugh Dancy als Joe Connor zu sehen, an ihrer Seite stehen Dominique Horwitz und Nicola Walker.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie zeigt sich in der Anlage der Geschichte: Statt eines übergeordneten politischen Panoramas wählt der Film die Perspektive zweier Einzelpersonen, die inmitten des Geschehens stehen und deren Handlungsspielraum von Anfang an begrenzt ist. Dass die Geschichte als auf wahren Ereignissen beruhend gekennzeichnet ist, verleiht der Erzählung ein Gewicht, das über die fiktive Zuspitzung hinausgeht. Die Besetzung mit europäischen wie afrikanischen Figuren spiegelt die Konstellation wider, um die es inhaltlich geht: das Verhältnis zwischen ausländischen Helfern, internationalen Institutionen und der Bevölkerung vor Ort, die der Gewalt schutzlos ausgesetzt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber nicht auf breiter Basis gefestigtes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind knapp zwei Jahrzehnte vergangen, in denen der Film seinen Platz unter den Dramen gefunden hat, die sich mit dem Völkermord in Ruanda auseinandersetzen. Innerhalb dieses Themenfelds hebt sich der Titel durch seine enge, personale Erzählweise ab, die die Ohnmacht Einzelner in den Mittelpunkt stellt, statt ein umfassendes historisches Panorama zu entwerfen.
Bilder


Besetzung & Stab
- John Hurt als Christopher
- Hugh Dancy als Joe Connor
- Dominique Horwitz als Capitaine Charles Delon
- Nicola Walker als Rachel
- David Gyasi als François
- Steve Toussaint als Roland
- Clare-Hope Ashitey als Marie
- Susan Nalwoga als Edda
- Victor Power als Julius
- Victor Power als Mark
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Verfügbarkeit
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