Shotgun Stories (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeff Nichols |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-10-01 |
| Budget | 250.000 $ |
| Einspielergebnis | 168.237 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem staubigen Dorf im südöstlichen Arkansas leben die Brüder Son, Boy und Kid Hayes. Ihre Kindheit war geprägt von einem alkoholkranken Vater, der sie verließ, und einer Mutter, die sie allein aufzog und ihren Groll über die Jahre nährte. Der Vater selbst kehrte dem Trinken den Rücken, fand Glauben und gründete mit einer neuen Frau eine zweite Familie, ohne sich um die zurückgelassenen Söhne zu scheren. Zwischen den beiden Familien liegt eine Spannung, die nie aufgelöst wurde. Als der Vater stirbt, erscheint Son bei der Beerdigung und spuckt auf den Sarg – eine Geste, die einen lange schwelenden Konflikt endgültig zum Ausbruch bringt.
Entstehungsgeschichte
„Shotgun Stories“ entstand 2007 unter der Regie von Jeff Nichols. In den Hauptrollen sind Michael Shannon, Douglas Ligon, Barlow Jacobs und Michael Abbott Jr. zu sehen. Der Film ordnet sich als Drama mit thrillerhaften Zügen ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller passt zu einem Stoff, der weniger auf äußere Spannung als auf die langsame Zuspitzung eines familiären Zerwürfnisses setzt. Zwei durch denselben Vater verbundene, aber durch dessen Verhalten getrennte Familien bilden ein Setting, in dem alte Verletzungen unausgesprochen weiterwirken, bis ein einzelner Akt – die Spucke auf dem Sarg – als Auslöser genügt. Die Beschränkung auf eine kleine, ländliche Gemeinschaft und eine überschaubare Zahl an Figuren deutet auf eine Erzählweise, die Konflikte aus dem Inneren der Charaktere entwickelt statt aus äußerer Handlung. Dass Rache und Vergeltung zwischen den Brüdergruppen im Raum stehen, ergibt sich unmittelbar aus der geschilderten Eskalation nach der Beerdigung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 liegen inzwischen weit über anderthalb Jahrzehnte, ohne dass sich an der grundsätzlichen Einordnung als kleines, figurenzentriertes Familiendrama mit Thriller-Einschlag etwas ändert. Innerhalb des Genres steht „Shotgun Stories“ für eine Erzählweise, die auf Zuspitzung durch zwischenmenschliche Spannungen statt auf spektakuläre Wendungen setzt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Michael Shannon als Son Hayes
- Douglas Ligon als Boy Hayes
- Barlow Jacobs als Kid Hayes
- Michael Abbott Jr. als Cleaman Hayes
- Travis Smith als Mark Hayes
- Lynnsee Provence als Stephen Hayes
- David Rhodes als John Hayes
- Glenda Pannell als Annie Hayes
- G. Alan Wilkins als Shampoo
- Natalie Canerday als Nicole
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Verfügbarkeit
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