Smallfoot - Ein eisigartiges Abenteuer (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Karey Kirkpatrick |
|---|---|
| Genre | Familie, Komödie, Abenteuer, Animation, Fantasy |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 80.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 214.115.531 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.663 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der junge Yeti Migo lebt in einem Dorf oberhalb der Wolken. Dort ist klar: Menschen gibt es nicht.
Dann stürzt unter der Wolkendecke ein Pilot ab, und Migo sieht ihn — einen „Smallfoot". Sein Dorf bestreitet das. Migo gründet mit anderen Yetis ein Komitee, um Beweise zu suchen. Der Dokumentarfilmer Percy wird zum Bindeglied zwischen den beiden Welten.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist das Kinderbuch „Yeti Tracks" von Sergio Pablos.
Regie führte Karey Kirkpatrick, Co-Regie Jason Reisig. Das Drehbuch schrieben Kirkpatrick und Clare Sera.
Im Original sprechen Channing Tatum den Migo, James Corden den Percy, Zendaya die Meechee, Common den Steinhüter und Danny DeVito den Dorgle. In der deutschen Fassung sprechen Kostja Ullmann den Migo mit Toby Heinz als Gesangsstimme, Tim Schwarzmaier den Percy, Aylin Tezel die Meechee mit Debby van Dooren als Gesangsstimme, Ingo Albrecht den Steinhüter und Alexander Duda den Dorgle.
Produziert wurde der Film von Bonne Radford, Glenn Ficarra und John Requa. Die Musik stammt von Heitor Pereira, den Schnitt besorgte Peter Ettinger.
Der Film erschien 2018, dauert 96 Minuten und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Der deutsche Kinostart war der 11. Oktober 2018.
Hinter den Kulissen
Die Umkehrung ist der Einfall. Nicht Menschen suchen den Yeti, sondern ein Yeti sucht den Menschen — und in seiner Gemeinschaft gilt als ausgemacht, dass es Menschen nicht gibt.
Daraus folgt der eigentliche Gegenstand. Migos Dorf hält an Steintafeln fest, auf denen die Ordnung der Welt festgeschrieben ist; wer etwas anderes sieht, stellt nicht eine Tatsache infrage, sondern die Grundlage des Zusammenlebens.
Der Steinhüter ist die Figur, an der das hängt. Er verwaltet die Regeln — und der Film räumt ihm mehr ein als die Rolle des Bösewichts.
Die Verständigungsschwierigkeit zwischen Yeti und Mensch liefert dazu die Komik: Was der eine sagt, hört der andere als Gebrüll.
Einordnung & Wirkung
Antje Wessels beschrieb den Film als Beispiel dafür, wie Filmemacher ihr Projekt unterschwellig mit mehr anreichern können als mit oberflächlichen Botschaften.
Cinema.de lobte die knalligen Farben und die rhythmischen Popsongs und hob hervor, dass die Sprachbarriere zwischen Mensch und Yeti für viele Lacher sorge.
Beide Urteile treffen dieselbe Doppelung. Der Film funktioniert als bunter Familienfilm mit Musiknummern — und trägt darunter eine Frage, die weiterreicht: was geschieht, wenn jemand eine Gemeinschaftserzählung widerlegt.
Dass die deutsche Fassung für zwei Figuren eigene Gesangsstimmen besetzte, zeigt, welches Gewicht die Musiknummern in diesem Film haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Channing Tatum als Migo (voice)
- James Corden als Percy Patterson (voice)
- Zendaya als Meechee (voice)
- Common als Stonekeeper (voice)
- LeBron James als Gwangi (voice)
- Danny DeVito als Dorgle (voice)
- Gina Rodriguez als Kolka (voice)
- Yara Shahidi als Brenda (voice)
- Ely Henry als Flem (voice)
- Jimmy Tatro als Thorp (voice)
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Verfügbarkeit
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