Snitch - Ein riskanter Deal (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ric Roman Waugh |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-02-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 42.930.462 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (2.533 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Paket mit Ecstasy-Pillen, geschickt von einem sogenannten guten Freund, und der 17-jährige Jason nimmt es entgegen. Das genügt: Wegen Drogenhandels drohen ihm zehn Jahre Haft, das Mindeststrafmaß für Drogendelikte in den USA. Ein einzelner unbedachter Moment und ein Strafrahmen, der keinen Ermessensspielraum lässt.
Sein Vater John will das nicht hinnehmen. Er verhandelt mit der resoluten Staatsanwältin eine Abmachung, wie sie im Behördenjargon „Snitch" heißt: Gelingt es ihm, einen der Drogenbosse ans Messer zu liefern, kommt sein Sohn frei. Was das für einen Mann bedeutet, der mit diesem Milieu nichts zu tun hat, ist die eigentliche Frage des Films.
Entstehungsgeschichte
Ric Roman Waugh führte 2013 Regie. Dwayne Johnson spielt den Vater, ihm gegenüber stehen Barry Pepper, Susan Sarandon und Benjamin Bratt — die Besetzung deckt damit beide Seiten des Handels ab, die staatliche und die kriminelle. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Action, Drama und Thriller, und die wahre Begebenheit dahinter gibt dem Ganzen ein zusätzliches Gewicht. Der Ausgangspunkt ist weniger ein Verbrechen als eine Regel: eine gesetzlich festgelegte Mindeststrafe, die auf einen Einzelfall trifft, für den sie nicht gedacht war.
Daraus ergibt sich eine Erzählanlage, die den Hauptdarsteller gegen sein übliches Rollenmuster einsetzt. Der Vater ist kein Kämpfer, sondern jemand, der sich in eine Lage begibt, der er körperlich nicht gewachsen ist. Die Spannung entsteht dadurch weniger aus Auseinandersetzungen als aus der ständigen Gefahr, aufzufliegen — und aus der Frage, wie weit ein Mensch geht, wenn ihn niemand darum gebeten hat.
Einordnung & Wirkung
6,1 von 10 bei mehreren tausend Stimmen: Das liegt knapp über der Mitte und ist der zurückhaltendste Wert, den man einem Film ohne Ablehnung zuschreiben kann. 13 Jahre nach dem Erscheinen bleibt bemerkenswert, dass hier ein Actionrahmen genutzt wurde, um über Strafmaße und ihre Folgen zu sprechen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dwayne Johnson als John Matthews
- Barry Pepper als Agent Cooper
- Susan Sarandon als Joanne Keeghan
- Benjamin Bratt als Juan Carlos "El Topo" Pintera
- Michael Kenneth Williams als Malik
- Melina Kanakaredes als Sylvie Collins
- Nadine Velazquez als Analisa
- David Harbour als Jay Price
- Jon Bernthal als Daniel James
- Harold Perrineau als Jeffrey Steele
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Verfügbarkeit
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