So ein Satansbraten (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dennis Dugan |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-07-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 72.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (953 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Flo und Ben Healy haben keine Kinder und beschließen, den siebenjährigen Junior aus dem Waisenhaus zu adoptieren. Die frischgebackenen Eltern sind überglücklich über den Familienzuwachs.
Die Freude währt allerdings nicht lange. Der vermeintlich wohlerzogene Dreikäsehoch entpuppt sich als wahrer Satansbraten: Er streitet ständig mit den Nachbarskindern und treibt seine neuen Pflegeeltern mit Streichen in den Wahnsinn. Weder Haustiere noch Kindergeburtstage oder Baseballspiele sind dem Lausbuben heilig. Die Lage verschiebt sich, als der Serienkiller Martin Beck aus dem Gefängnis ausbricht und den Jungen entführt. Erst da entdeckt Ben seine Vatergefühle und versucht, Junior vor dem Psychopathen zu retten.
Entstehungsgeschichte
Dennis Dugan hat die 1990 erschienene Komödie inszeniert, die im Original „Problem Child“ heißt. John Ritter, Jack Warden, Michael J. Oliver und Gilbert Gottfried gehören zur Besetzung. Trotz des kindlichen Personals liegt die Freigabe bei zwölf Jahren, was mit dem Entführungsstrang zusammengehen dürfte.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reine Komödie, und das erklärt, wie die Geschichte mit ihrem Material umgeht. Ein Kind, das systematisch alles zerlegt, funktioniert nur, solange die Zerstörung folgenlos bleibt; sobald sie Folgen hätte, wechselte der Film das Fach. Die Erzählung arbeitet mit einer einfachen Steigerungslogik: Jeder Streich muss den vorigen übertreffen, bis eine Wendung von außen nötig wird, um die Reihe zu beenden. Genau das leistet die Entführung. Sie kehrt die Rollen um, denn der bisherige Störenfried wird zum Schutzbedürftigen, und der geplagte Vater bekommt seine Aufgabe. Dass ein Waisenhaus am Anfang steht, gibt der Figur eine Vorgeschichte, die der Film nicht ausbuchstabieren muss.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen liegt der Film im unteren Mittelfeld. Sechsunddreißig Jahre nach dem Erscheinen sind Erziehungsbilder und Humor deutlich zeitgebunden. In der Familienkomödie gehört der Titel zu den Vertretern, die auf ein einziges übertriebenes Konzept setzen und es konsequent durchziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Ritter als Ben
- Jack Warden als Big Ben
- Michael J. Oliver als Junior
- Gilbert Gottfried als Mr. Peabody
- Amy Yasbeck als Flo
- Michael Richards als Martin Beck
- Peter Jurasik als Roy
- Charlotte Akin als Lorraine
- Anna Marie Allred als Kid #3
- Adam Anderly als Catcher
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Verfügbarkeit
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