So wie du mich willst (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Safy Nebbou |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-02-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (353 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Claire ist 50, Literaturdozentin, alleinerziehende Mutter und steckt in einer schwierigen Beziehung mit ihrem jüngeren Liebhaber Ludo. Um ihn auszuspionieren, legt sie sich ein falsches Facebook-Profil an und wird zu Clara, einer hübschen 24-Jährigen.
Über dieses Profil lernt sie Alex kennen, Ludos besten Freund, einen jungen Fotografen. Alex verliebt sich in Clara, und auch Claire findet zunehmend Gefallen an ihm. Zwischen den beiden entwickelt sich ein intensiver Flirt, der sich ausschließlich im Chat abspielt. Die Gefühle sind trotzdem echt. Je stärker Claire sich in diese Parallelwelt hineinziehen lässt, desto drängender wird Alex' Wunsch, Clara endlich zu treffen. Claire gerät immer weiter in Bedrängnis und verliert allmählich die Kontrolle über ihr Spiel mit der falschen Identität.
Entstehungsgeschichte
Safy Nebbou inszenierte das Drama, das 2019 erschien den englischen Titel „Who You Think I Am“ trägt. Juliette Binoche übernimmt die Hauptrolle der Claire. Zum Ensemble gehören außerdem Nicole Garcia, François Civil und Marie-Ange Casta. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm bilden die beiden Pole dieser Geschichte. Die Romanze entsteht im Chat, das Drama aus der Lüge, auf der sie beruht. Damit stellt der Film die Frage, ob eine Liebe echt sein kann, wenn eine Seite gar nicht existiert, und was geschieht, wenn Wunschbild und Wirklichkeit aufeinanderprallen.
Besonders ist die Konstellation der Figuren. Claire gibt sich als deutlich jüngere Frau aus und bewegt sich zugleich im Umfeld ihres Liebhabers, denn Alex ist dessen bester Freund. Jede neue Nachricht vertieft also nicht nur eine Täuschung, sondern verwickelt gleich mehrere Beziehungen ineinander. Der Altersunterschied zwischen Claire und ihrem digitalen Ich öffnet zudem Themen wie Begehren, Älterwerden und den Wunsch, noch einmal anders gesehen zu werden.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten erhält der Film eine solide Bewertung. Die Zahl der Stimmen liegt im mittleren dreistelligen Bereich, was eine erste Tendenz, aber kein breites Meinungsbild ergibt.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen wirkt die Geschichte über Identität im Netz nicht weniger zeitgemäß. Innerhalb des Liebesdramas gehört der Titel zu den Werken, die digitale Kommunikation nicht als bloße Kulisse nutzen, sondern als eigentlichen Motor der Handlung, und daraus ein psychologisch genau beobachtetes Porträt einer Frau entwickeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Juliette Binoche als Claire Millaud
- Nicole Garcia als Dr. Catherine Bormans
- François Civil als Alex Chelly
- Marie-Ange Casta als Katia
- Guillaume Gouix als Ludovic Dalaux
- Charles Berling als Gilles
- Jules Houplain als Max
- Jules Gauzelin als Tristan
- Francis Leplay als Serge
- Pierre Giraud als Paul
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Verfügbarkeit
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