Sommer ’42 (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Mulligan |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-04-19 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Sommer an der Küste, drei Jugendliche, die vor allem eines im Kopf haben: die ersten Erfahrungen mit Mädchen und Liebe. Hermie, Oscy und Benjie verbringen ihre Ferien in einem Häuschen am Meer, zwischen Unsicherheit, Neugier und den üblichen Mutproben untereinander. Nebenan lebt Dorothy, deren Mann als Pilot im Krieg ist. Zwischen ihr und Hermie entsteht eine Freundschaft, die durch das Alter und die Umstände eigentlich nicht vorgesehen ist. Als Dorothy die Nachricht erhält, dass ihr Mann gefallen ist, verändert sich diese Nähe. Aus Trauer und dem Bedürfnis nach Zuwendung heraus kommt es zwischen ihr und Hermie zu einer Begegnung, die den Sommer für den Jungen endgültig prägt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Robert Mulligan, der Film entstand 1971. In den Hauptrollen sind Jennifer O'Neill als Dorothy sowie Gary Grimes, Jerry Houser und Oliver Conant als die drei Freunde zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Die pubertären Streiche der drei Jungen stehen im Kontrast zu Dorothys stiller Trauer, die erst allmählich in den Vordergrund rückt. Diese Verschiebung vom leichten Ton zu Ernst und Schwere ist der eigentliche Bauplan des Films. Die Konstellation aus einer erwachsenen Frau und einem noch unerfahrenen Jugendlichen, die durch den Krieg und dessen Folgen zueinander finden, macht den Kern der Erzählung aus: ein Coming-of-Age, das nicht aus Übermut, sondern aus Verlust entsteht. Die Nebenfiguren Oscy und Benjie sorgen dafür, dass die Geschichte nicht nur aus der Perspektive der Trauer erzählt wird, sondern auch aus der eines ganz gewöhnlichen Ferienalltags.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite aktuelle Diskussion ablesen lässt. Seit der Entstehung 1971 sind mittlerweile über fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Werk seiner Zeit ausweist, sowohl in der Erzählweise als auch im Umgang mit dem Thema Krieg im Hintergrund. Innerhalb der Kombination aus Liebesfilm und Drama nimmt er eine Position ein, die persönliche, kleine Geschichten vor einem größeren historischen Hintergrund erzählt, ohne diesen selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer O'Neill als Dorothy
- Gary Grimes als Hermie
- Jerry Houser als Oscy
- Oliver Conant als Benjie
- Katherine Allentuck als Aggie
- Christopher Norris als Miriam
- Lou Frizzell als Druggist
- Walter Scott als Dorothy's Husband (uncredited)
- Maureen Stapleton als Hermie's Mother (voice) (uncredited)
- Robert Mulligan als Narrator (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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