Sommer im Februar (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christopher Menaul |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-06-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cornwall im Jahr 1913: In der Künstlerkolonie Lamorna leben Maler und Freigeister dicht beieinander, und mitten in diesem Kreis entsteht ein Konflikt, der sich nicht auflösen lässt. Der Maler Alfred Munnings und sein bester Freund Gilbert verlieben sich in dieselbe Frau, Florence Carter-Wood. Florence selbst liebt den adeligen Gilbert, doch als der bereits anerkannte Munnings um ihre Hand anhält, sagt sie zu. Aus dieser Entscheidung entwickelt sich ein Dreiecksverhältnis, das immer bedrohlichere Formen annimmt. Schon in der Hochzeitsnacht zeigt sich, wie sehr Florence mit ihrer Wahl hadert, und die Geschichte lässt keinen Zweifel daran, dass alle Beteiligten am Ende Verluste hinnehmen müssen, die tiefer reichen als gebrochene Herzen.
Entstehungsgeschichte
Christopher Menaul führte bei diesem 2013 entstandenen Drama Regie, das die Grenze zwischen Liebesfilm und Beziehungsdrama bewusst verwischt. Die Hauptrollen besetzen Dominic Cooper als Alfred Munnings, Dan Stevens als Gilbert und Emily Browning als Florence Carter-Wood, an ihrer Seite steht Hattie Morahan. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm deutet bereits an, dass es hier nicht um ein romantisches Happy End geht, sondern um die Konsequenzen einer Entscheidung, die von gesellschaftlichem Ansehen und persönlicher Zuneigung gleichermaßen geprägt ist. Die Anlage als klassisches Dreiecksverhältnis vor dem Hintergrund einer Künstlerkolonie im Jahr 1913 setzt auf die Spannung zwischen kreativer Freiheit und den engen Konventionen der Zeit. Dass die Geschichte bereits in der Hochzeitsnacht kippt, zeigt, wie konsequent der Stoff auf Zuspitzung statt auf Idylle angelegt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit der Veröffentlichung sind mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser durchwachsenen Resonanz erkennbar etwas geändert hätte. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in die Reihe historisch angesiedelter Liebesdramen ein, die auf reale Milieus wie Künstlerkolonien zurückgreifen, um persönliche Konflikte vor einem größeren gesellschaftlichen Rahmen zu erzählen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Dominic Cooper als AJ Munnings
- Emily Browning als Florence Carter-Wood
- Dan Stevens als Gilbert Evans
- Hattie Morahan als Laura Knight
- Mia Austen als Dolly
- Shaun Dingwall als Harold Knight
- Max Deacon als Joey Carter-Wood
- Michael Maloney als Colonel Paynter
- Nicholas Farrell als Mr. Carter-Wood
- Tom Ward-Thomas als Frank
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Verfügbarkeit
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