Sono pazzo di Iris Blond (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carlo Verdone |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-12-13 |
| TMDB-Bewertung | 6 (193 Stimmen) |
Worum es geht
Romeo ist Musiker in Rom, Anfang bis Mitte vierzig, und lebt seit zwanzig Jahren von einem einzigen Hit, der lange zurückliegt. Seine Liebe zum Erfolg und zur großen Romanze ist ungebrochen, auch wenn beides sich seit geraumer Zeit nicht mehr melden mag. Also sucht er Rat bei einer Wahrsagerin, die ihm eine klare Prophezeiung liefert: Liebe und Geld warten auf ihn, verkörpert durch eine ausländische Sängerin, benannt nach einer Blume. Diese Fährte führt ihn nach Brüssel, wo er auf Marguerite trifft, eine ältere Chansonsängerin, die Jacques Brel interpretiert und ihren kläffenden kleinen Hund über alles liebt. Aus der vagen Prophezeiung wird eine sehr konkrete, sehr eigenwillige Begegnung zweier Menschen, die beide nicht mehr ganz jung sind und trotzdem noch an große Gesten glauben.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1996 unter der Regie von Carlo Verdone, der auch die Hauptrolle des Romeo übernimmt. An seiner Seite stehen Claudia Gerini, Andréa Ferréol und Nello Mascia. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet die typische Verwechslungs- und Prophezeiungslogik der Komödie mit einer Reise weg von der gewohnten römischen Umgebung nach Brüssel, weg vom Vertrauten hin zu einer fremden Sprache und Musikkultur. Dass die gesuchte Frau ausgerechnet eine Chansonsängerin mit Vorliebe für Jacques Brel ist, gibt der Handlung eine melancholische Note, die über reine Situationskomik hinausgeht: Ein gescheiterter One-Hit-Musiker trifft auf eine Interpretin fremder, aber gewichtiger Lieder. Die Kombination aus Wahrsagerei, Auslandsreise und ungleichem Liebespaar deutet auf eine Erzählung hin, die komische Verwicklungen nutzt, um zugleich von Alter, Stillstand und der Hoffnung auf einen zweiten Anlauf zu erzählen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer noch eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im Mittelfeld der Wahrnehmung, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit der Entstehung 1996 sind mittlerweile deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film heute eher als Randnotiz im Komödienschaffen seiner Zeit erscheinen lässt als als vielbeachteten Titel. Innerhalb des Genres reiht er sich in eine Tradition romantisch-komischer Verwechslungsgeschichten ein, die auf eine Auslandsreise und eine schrullige zweite Hauptfigur setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Carlo Verdone als Romeo
- Claudia Gerini als Iris
- Andréa Ferréol als Marguerite
- Nello Mascia als Vincenzo
- Nuccia Fumo als Cartomante
- Mino Reitano als Himself
- Didier De Neck als Julien
- Giuseppe Silvi
- Alain Montoisy als René
- Patrice De Mincke: als Daniel
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Verfügbarkeit
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