Sophies Entscheidung (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan J. Pakula |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.036.166 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (968 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bezieht Stingo ein neues Appartement in New York und lernt dort Sophie kennen, eine polnische Einwanderin, die früher in ein Konzentrationslager eingeliefert worden war. Sie wohnt mit Nathan zusammen, einem amerikanischen Juden, und rasch entsteht zwischen den dreien eine Freundschaft. Stingo fühlt sich immer stärker zu Sophie hingezogen, doch so freundlich und gutmütig sie ihm begegnet, so distanziert wirkt sie zugleich. Auch das Verhältnis zwischen Sophie und Nathan bleibt ihm ein Rätsel: Ihm gegenüber verhalten sich beide unauffällig, doch bald merkt er, dass sie weit mehr verbindet als eine Wohngemeinschaft. Je näher Stingo Sophie kommt, desto mehr erfährt er von ihrer erschütternden Vergangenheit.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Alan J. Pakula, das Erscheinungsjahr ist 1982. Getragen wird der Film von einem kleinen Ensemble: Meryl Streep, Kevin Kline, Peter MacNicol und Rita Karin. Diese Zusammensetzung entspricht der Anlage der Geschichte, die im Wesentlichen drei Figuren und deren Beziehungsgeflecht folgt. Die Einstufung ab 16 Jahren verweist auf den Ernst des Stoffes.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Kriegsfilm stehen nebeneinander, und diese Kombination verrät viel über den Aufbau. Der Krieg ist vorbei, bevor die Handlung einsetzt; er wirkt nicht als Schauplatz, sondern als das, was die Figuren mitbringen. Erzählt wird an Stingo entlang, der als Beobachter beginnt und erst allmählich versteht, was er sieht. Damit wird das Zurückhalten von Wissen zum Prinzip: Sophies Vergangenheit tritt in Schichten hervor, und die Zuneigung ist von Anfang an mit etwas Ungesagtem belastet. Der Stoff berührt die Verbrechen der Lager, ohne sie auszubreiten.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 stammt aus einigen hundert Stimmen, ein klar positives Bild auf schmaler Grundlage. 44 Jahre nach 1982 gehört der Film zu jenen Erzählungen, die das Geschehen des Krieges nicht nachstellen, sondern seine Folgen im Alltag der Überlebenden zeigen. Das rückt ihn näher an das Kammerspiel als an den Kriegsfilm im üblichen Sinn.
Bilder








Besetzung & Stab
- Meryl Streep als Zofia "Sophie" Zawistowski
- Kevin Kline als Nathan Landau
- Peter MacNicol als Stingo
- Rita Karin als Yetta
- Stephen D. Newman als Larry
- Greta Turken als Leslie Lapidus
- Josh Mostel als Morris Fink
- Marcell Rosenblatt als Astrid Weinstein
- Moishe Rosenfeld als Moishe Rosenblum
- Robin Bartlett als Lillian Grossman
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