Sorry Angel (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christophe Honoré |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-09 |
| Einspielergebnis | 1.631.910 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (238 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, 1993. Jacques ist Schriftsteller, Mitte vierzig, mäßig bekannt, Vater eines kleinen Sohnes. Er lebt mit einer Vergangenheit, die ihn nicht loslässt: eine enge Bindung an seinen Ex-Partner Mathieu, der an Aids erkrankt ist, und das Wissen um seine eigene HIV-Infektion. Ein Nachbar und Freund verliert sich derweil in kurzlebigen, käuflichen Affären. In dieses Leben tritt Arthur, ein gerade volljähriger Student, belesen, selbstbewusst, mit dem Wunsch, Regisseur zu werden, und auf einer ungestümen Entdeckungsreise seiner eigenen Sexualität. Zwischen Jacques und Arthur entsteht eine Anziehung, körperlich und intellektuell zugleich, aus der beide auf ihre je eigene Weise etwas wie Liebe zu formen versuchen. Erzählt wird von diesem Ungleichgewicht der Lebensphasen, von jugendlichen Idealen, die auf abgeklärten Zynismus treffen, und von der Frage, was Liebe unter solchen Vorzeichen überhaupt leisten kann.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2018, Regie führte Christophe Honoré. In den Hauptrollen sind Pierre Deladonchamps und Vincent Lacoste zu sehen, an ihrer Seite Denis Podalydès und Adèle Wismes.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama und Liebesfilm passt zu einem Stoff, der von Anfang an mehrere Register gleichzeitig anschlägt: leichte, ironische Töne stehen neben schwerer Melancholie. Die Ansiedlung der Handlung im Jahr 1993 rückt die Aids-Erkrankung nicht als abstraktes Thema, sondern als alltägliche Realität der Figuren in den Vordergrund, ohne dass daraus ein reines Krankheitsdrama würde. Die Konstellation zweier ungleich alter Männer erlaubt es, jugendliche Aufbruchsstimmung und erwachsene Desillusionierung nebeneinanderzustellen, statt eine Seite eindeutig ins Recht zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber kein überwältigendes Echo ab. Seit dem Erscheinen des Films sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was seinen Blick auf die frühen 1990er Jahre zusätzlich in die Distanz rückt. Innerhalb der Kombination aus Liebesfilm und Drama nimmt der Film eine Position ein, die weniger auf große dramatische Zuspitzung als auf die genaue Beobachtung eines emotionalen Ungleichgewichts setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pierre Deladonchamps als Jacques Tondelli
- Vincent Lacoste als Arthur Prigent
- Denis Podalydès als Mathieu
- Adèle Wismes als Nadine
- Thomas Gonzales als Marco
- Clément Métayer als Pierre
- Quentin Thébault als Jean-Marie
- Tristan Farge als Louis
- Sophie Letourneur als Isabelle
- Marlène Saldana als L'actrice
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Verfügbarkeit
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