Soul Man (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steve Miner |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 4.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 35.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (172 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mark Watson ist der verwöhnte Sohn einer wohlhabenden Familie und hat sich bereits einen Platz an der juristischen Fakultät von Harvard gesichert, gemeinsam mit seinem besten Freund Gordon. Als sein Vater ihm die Finanzierung des Studiums verweigert, greift Mark zu einem fragwürdigen Ausweg: Er nimmt Bräunungspillen in überhöhter Dosis, um als Schwarzer zu erscheinen und ein Stipendium zu beanspruchen, das eigentlich für afroamerikanische Studierende gedacht ist. Ohne sich über die gesellschaftlichen Konsequenzen Gedanken zu machen, tritt er sein Studium unter falscher Identität an. In Harvard erlebt er Diskriminierung aus erster Hand und lernt die Studentin Sarah kennen, in die er sich verliebt. Ausgerechnet ihr wäre das Stipendium eigentlich zugestanden – sie arbeitet als Kellnerin, um sich das Studium und ihren kleinen Sohn George zu finanzieren. Mark gerät zunehmend in einen Gewissenskonflikt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Steve Miner bei dieser 1986 entstandenen Komödie. In den Hauptrollen sind C. Thomas Howell, Rae Dawn Chong, Arye Gross und James Earl Jones zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet College-Komödie mit einer Auseinandersetzung um Rasse und soziale Ungleichheit, indem sie eine Täuschung als Ausgangspunkt nimmt. Dass ausgerechnet ein privilegierter weißer Student zur Hauptfigur wird, durch dessen Augen Diskriminierung sichtbar gemacht wird, prägt die Anlage der Erzählung grundlegend: Die Perspektive bleibt bei Mark, während Sarah als Figur eingeführt wird, der eigentlich die Chance zusteht, die er sich erschleicht. Die Konstellation aus Gordon als bestem Freund und George als Sarahs Sohn deutet ein Ensemble an, das die Handlung um mehrere Beziehungsebenen erweitert, ohne den Kern der Geschichte zu verlassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld seiner Kategorie. Seit dem Erscheinungsjahr 1986 sind knapp vier Jahrzehnte vergangen, und die Grundprämisse – Verkleidung zur Ausnutzung eines Stipendiums – dürfte heute anders diskutiert werden als zur Entstehungszeit. Innerhalb der Komödien-Filme, die sich mit Identitätstausch und gesellschaftlichen Spannungen befassen, markiert der Titel einen Ansatz, der Humor und ernstes Thema eng miteinander verknüpft, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine breite Zustimmung ablesen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- C. Thomas Howell als Mark Watson
- Rae Dawn Chong als Sarah Walker
- Arye Gross als Gordon Bloomfeld
- James Earl Jones als Professor Banks
- Melora Hardin als Whitney Dunbar
- Leslie Nielsen als Mr. Dunbar
- Ann Walker als Mrs. Dunbar
- James B. Sikking als Bill Watson
- Max Wright als Dr. Aronson
- Jeff Altman als Ray McGrady
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Verfügbarkeit
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