Still the Water (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 河瀨直美 |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-06-01 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (111 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf der japanischen Insel Amami wird das Leben der Bewohner von der Nähe zur Natur geprägt. Diese Ruhe gerät ins Wanken, als ein nackter Leichnam angespült wird und die Gemeinschaft vor ein ungelöstes Rätsel stellt. Der junge Kaito scheint mehr zu wissen, als er preisgibt, und verschließt sich selbst gegenüber seiner besten Freundin Kyoko. Diese wiederum trägt ihre eigene Last: Sie hegt Gefühle für den schweigsamen Kaito, muss sich aber zugleich um ihre todkranke Mutter kümmern. Kaito, enttäuscht von seiner eigenen Mutter und ihren zahlreichen Liebhabern, reist zu seinem Vater nach Tokyo und kehrt mit einer schmerzhaften Erkenntnis über sie zurück. Die Konfrontation mit seiner Mutter und das Offenlegen dessen, was er tatsächlich gesehen hat, bringen die Geschichte an einen Wendepunkt, während Kyokos Familie sich zugleich auf einen Abschied vorbereiten muss.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2014 und wurde von 河瀨直美 inszeniert. In den Hauptrollen sind 村上虹郎, 阿部純子, 松田美由紀 und Tetta Sugimoto zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit Liebesfilm-Elementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich in der Verschränkung zweier Erzählstränge: einem ungeklärten Todesfall, der die Dorfgemeinschaft beschäftigt, und der zarten, unausgesprochenen Zuneigung zwischen zwei jungen Menschen. Beide Ebenen sind eng mit Themen wie Verlust, familiärer Enttäuschung und dem Umgang mit Sterben verknüpft. Die Insel Amami mit ihrer naturverbundenen Lebensweise bildet dabei nicht nur Kulisse, sondern scheint auch die spirituelle Rahmung für Abschied und Trauer vorzugeben, wie die abschließende Zeremonie für Kyokos Mutter andeutet. Die Anlage der Geschichte setzt auf leise, zurückhaltende Figuren, deren innere Konflikte sich nur langsam offenbaren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Zehn Jahre nach seiner Entstehung ist die öffentliche Resonanz überschaubar geblieben, was angesichts der ruhigen, unaufgeregten Erzählweise wenig überraschend erscheint. Innerhalb des Dramas positioniert er sich als leiser Beitrag, der auf große Gesten verzichtet und stattdessen auf die Verwobenheit von Natur, Tod und jugendlicher Gefühlswelt setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nijiro Murakami als Kaito
- Junko Abe als Kyoko
- Miyuki Matsuda als Isa
- Tetta Sugimoto als Toru
- Makiko Watanabe als Misaki
- Jun Murakami als Atsushi
- Hideo Sakaki als Teacher
- Fujio Tokita als Kamejiro
- Sadae Sakae
- Kazurô Maeda
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Verfügbarkeit
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