Süt Kardeşler (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ertem Eğilmez |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-02-01 |
| TMDB-Bewertung | 8 (125 Stimmen) |
Worum es geht
Drei Matrosen der osmanischen Marine, Şaban, Ramazan und Bayram, dienen unter dem strengen Kommandanten Hüsamettin. Zwischen ihnen und dem Haus des Kommandanten bestehen familiäre Bande: Şaban ist der Ziehsohn seiner Schwester, Bayram mit dessen Nichte verheiratet, Ramazan sein persönlicher Adjutant. Als die Schwester die drei Männer verwechselt und aus Angst vor dem Jähzorn ihres Bruders eine Notlüge erfindet, verschieben sich die Identitäten im Haus: Wer eigentlich wer ist, wird zur Frage, die sich mit dem Auftauchen der echten Şaban und Bayram nur noch weiter verkompliziert. Zu allem Überfluss soll im Gebäude ein Gulyabani, ein Ungeheuer aus der türkischen Folklore, umgehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1976 unter der Regie von Ertem Eğilmez. In den Hauptrollen sind Kemal Sunal, Halit Akçatepe, Adile Naşit und Şener Şen zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie mit familiärem Zuschnitt.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation aus vertauschten Identitäten, einem cholerischen Vorgesetzten und einem Haus voller Verwandtschaftsverhältnisse liefert den klassischen Nährboden für eine Verwechslungskomödie: Je enger die familiären Bindungen zwischen den Figuren gezeichnet sind, desto größer das Potenzial für Situationskomik, wenn diese Bindungen plötzlich durcheinandergeraten. Die Ergänzung durch den Gulyabani bringt ein Element der Folklore ins Spiel, das die häusliche Verwechslungshandlung mit einer schaurig-komischen Nebenebene auflädt. Die Einordnung als Komödie mit Familienbezug passt zu dieser Anlage: Der Konflikt bleibt harmlos, das Militärische liefert nur den Rahmen, die eigentliche Handlung spielt sich im privaten Gefüge des Hauses ab, das durch die Verwechslungen aus den Fugen gerät.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 8,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein Titel, der bei seinem Publikum gut ankommt, dessen Resonanz aber statistisch auf schmaler Basis steht. Seit der Entstehung 1976 sind fast fünf Jahzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit türkischer Filmkomödien einordnet, die stark auf Ensemblespiel und Verwechslungshandlungen setzten. Innerhalb dieses Genrefelds steht der Titel für eine Spielart, die familiäre Nähe, militärische Hierarchie und folkloristische Elemente zu einer leichten, auf Situationskomik ausgelegten Erzählung verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kemal Sunal als Şaban (Süt Oğlan)
- Halit Akçatepe als Ramazan (Emir Eri)
- Adile Naşit als Melek
- Şener Şen als Hüsamettin
- Ayşen Gruda als Emine
- Hale Soygazi als Bihter
- Ergin Orbey als Bayram
- Jale Altuğ als Afife
- Yasemin Esmergül als Yasemin
- Ali Şen als Kerami
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Verfügbarkeit
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