Suicide Room (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jan Komasa |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-04 |
| Budget | 1.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.878.284 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (493 Stimmen) |
Worum es geht
Dominik besucht eine Warschauer Eliteschule und hat den Abschluss fast in Reichweite. Dann führt ein äußerst peinliches Missgeschick dazu, dass er sich unfreiwillig als schwul outet, und von einem Tag auf den anderen ist er das Gespött der ganzen Schule. Selbst das Mädchen, das zuvor Interesse an ihm gezeigt hatte, wendet sich ab.
Dominik zieht sich zurück. Seine viel beschäftigten Eltern stehen der Lage hilflos gegenüber, denn ihr Sohn hatte ihnen bislang keine Sorgen bereitet. Nun bleibt er der Schule fern und flüchtet in einen Chatroom mit dem Namen „Suicide Room“. Dort begegnet er Silwia, die ihn besser zu verstehen scheint als jeder Mensch in seiner Umgebung. Doch statt ihm wirklich zu helfen, zieht sie ihn tiefer in diese virtuelle Welt hinein, bis ein Ausweg kaum noch denkbar erscheint.
Entstehungsgeschichte
Jan Komasa inszenierte den Film, der 2011 herauskam. Vor der Kamera stehen Jakub Gierszał, Roma Gąsiorowska, Agata Kulesza und Krzysztof Pieczyński.
Hinter den Kulissen
Drama, Mystery und Thriller sind die drei Genres. Das Drama bildet den Kern: ein Jugendlicher, der durch Bloßstellung aus seinem sozialen Gefüge fällt, und Eltern, die den Kontakt zu ihm verlieren. Der Mystery-Anteil ergibt sich aus dem Chatroom, dessen Regeln und Bewohner sich Dominik erst nach und nach erschließen. Die Thriller-Komponente liegt in der Zuspitzung: Silwias Einfluss wächst, und die Frage, ob jemand rechtzeitig eingreift, trägt die Spannung.
Erzählerisch stehen sich zwei Räume gegenüber, die reale Schule mit ihrem Spott und der digitale Rückzugsort, der Verständnis verspricht und zugleich gefährlich ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten liegt die Durchschnittsbewertung deutlich über der Mitte der Skala, allerdings auf einer Basis von erst wenigen hundert Stimmen. Das Urteil fällt tendenziell positiv aus, ist aber noch nicht breit abgesichert.
Seit dem Erscheinen sind 15 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramas gehört der Titel zu den Geschichten, die eine Jugendkrise nicht auf ein einzelnes Ereignis reduzieren, sondern das Zusammenspiel von Schule, Familie und Internet nachzeichnen. Die Schwere des Stoffs sollte man kennen: Es geht um einen jungen Menschen, der den Halt verliert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jakub Gierszał als Dominik Santorski
- Roma Gąsiorowska als Sylwia / pink-haired girl
- Agata Kulesza als Beata Santorska
- Krzysztof Pieczyński als Andrzej Santorski
- Rafał Fudalej als Sirius (voice)
- Karolina Kominek als Kreska (voice)
- Natalia Rzeźniak-Pospieszalska als Regina (voice)
- Mateusz Kościukiewicz als Jasper (voice)
- Bartosz Gelner als Aleksander Lubomirski
- Danuta Borsuk als Nadia
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Verfügbarkeit
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