Team America: World Police (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Trey Parker |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 32.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.826.898 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (2.121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Team America ist eine amerikanische Antiterroreinheit, die mit Kampfjets und Raketen überall auf der Welt eingreift und dabei zuverlässig mehr zerstört als die Terroristen selbst — der Eiffelturm, die Pyramiden und der Panamakanal gehören zu den Kollateralschäden.
Für einen Einsatz wird der Broadway-Darsteller Gary angeworben: Er soll sich als Terrorist ausgeben. Im Hintergrund arbeitet der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-il an einem weltweiten Anschlag, unterstützt von einer Schauspielervereinigung, die für den Weltfrieden eintritt. Der Film nimmt dabei beide Seiten aufs Korn: den amerikanischen Weltpolizisten ebenso wie die Prominenten, die ihm widersprechen.
Entstehungsgeschichte
Trey Parker und Matt Stone, die Schöpfer von "South Park", schrieben und inszenierten den Film. Statt Zeichentrick wählten sie Marionetten — bewusst in der Machart der britischen Fernsehserie "Thunderbirds" aus den sechziger Jahren, samt sichtbarer Fäden und steifer Bewegungen.
Das Budget lag bei 32 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von Mai bis September 2004 mit rund 200 Beteiligten. Für eine einzige Puppe waren teils vier Bediener nötig. Die Chiodo Brothers fertigten 270 Marionetten.
Matt Stone hat die Produktion später als die schlimmste Zeit seines Lebens bezeichnet: Zwanzigstundentage, gehalten mit Kaffee und Schlaftabletten, um den Starttermin im Oktober einzuhalten.
Mit der amerikanischen Prüfstelle gab es einen längeren Streit über eine Sexszene zwischen zwei Puppen. Die ursprünglich 90 Sekunden lange Passage brachte zunächst die Einstufung NC-17, die einen regulären Start praktisch ausschließt; nach etwa neun Schnitten und einer Kürzung auf 50 Sekunden gab es ein R. Parker hat den Widerspruch benannt: Zur drastischen Gewalt habe die Prüfstelle kein Wort verloren.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 50,9 Millionen Dollar ein — 32,9 Millionen in den USA, 18,2 Millionen international.
Die Kritik reagierte überwiegend positiv (77 Prozent bei Rotten Tomatoes, 64 von 100 bei Metacritic), das Publikum vergab bei CinemaScore ein B. Die Urteile gingen weit auseinander: Roger Ebert vergab einen Stern und warf dem Film Nihilismus vor, während Peter Travers ihn ein rücksichtslos kluges Musical nannte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Trey Parker als Gary Johnston / Joe / Kim Jong Il / Hans Blix / Carson / Matt Damon / Drunk in Bar / Tim Robbins / Sean Penn / Michael Moore / Helen Hunt / Susan Sarandon (voice)
- Matt Stone als Chris / George Clooney / Danny Glover / Ethan Hawke (voice)
- Kristen Miller als Lisa (voice)
- Chelsea Marguerite als Police Officer / French Mother / French Police (voice)
- Masasa Moyo als Sarah (voice)
- Daran Norris als Spottswoode (voice)
- Fred Tatasciore als Samuel L. Jackson (voice)
- Phil Hendrie als I.N.T.E.L.L.I.G.E.N.C.E. / Chechnyan Terrorist (voice)
- Jeremy Shada als Jean Francois (voice)
- Maurice LaMarche als Alec Baldwin (voice)
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Verfügbarkeit
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