Thank You for Your Service (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jason Hall |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.995.692 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (428 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Adam, Will und Solo kehren aus dem Irakkrieg nach Kansas zurück. Hinter ihnen liegt ein Einsatz, bei dem ein Kamerad getötet und ein anderer schwer verletzt wurde. Die drei sind traumatisiert und werden von Schuldgefühlen gequält. Zu Hause fühlen sie sich fremd, und das Erlebte lässt sie nicht los.
Als Will sich das Leben nimmt, versuchen Adam und Solo, sich ihren inneren Dämonen zu stellen. Doch Hilfe ist schwer zu bekommen: Die Veteranenkliniken sind heillos überbelegt, die Wartezeiten betragen Monate. Auch ihren Frauen gegenüber schweigen die Männer über das, was sie durchgemacht haben. Nach und nach zeichnet sich ab, dass gerade das Sprechen über Schuld und Erinnerung der Schlüssel sein könnte, um wirklich heimzukehren.
Entstehungsgeschichte
Der 2017 erschienene Film ist eine Regiearbeit von Jason Hall. Miles Teller, Haley Bennett, Joe Cole und Amy Schumer bilden die Besetzung. Die Geschichte nimmt sowohl die Heimkehrer als auch ihre Ehen in den Blick.
Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, eine Einstufung, die dem ernsten Thema von Trauma, Verlust und Suizid entspricht.
Hinter den Kulissen
Drama und Kriegsfilm verbinden sich hier auf eine Weise, die den Krieg vor allem in seinen Nachwirkungen zeigt. Im Mittelpunkt stehen nicht Gefechte, sondern die Rückkehr in einen Alltag, der nicht mehr passt. Der Krieg ist gegenwärtig, weil er in den Figuren weiterlebt.
Die Geschichte richtet den Blick auf mehrere Ebenen zugleich: das persönliche Leiden, das Schweigen in den Ehen und ein Versorgungssystem, das der Not nicht gewachsen ist. Dass die Überlastung der Kliniken eigens Teil der Handlung ist, gibt dem Film eine gesellschaftliche Dimension. Er erzählt nicht nur von Einzelnen, sondern auch davon, wie schwer es sein kann, Unterstützung zu finden.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 bewegt sich die Bewertung im oberen Mittelfeld. Die Basis aus einigen hundert Stimmen macht den Wert zu einer belastbaren Tendenz.
Neun Jahre nach dem Erscheinen steht der Film in der Reihe jener Kriegsdramen, die sich der Heimkehr widmen. Er behandelt Trauma und Suizid nüchtern und setzt auf die Einsicht, dass Heilung mit dem Aussprechen des Erlebten beginnt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Miles Teller als Adam Schumann
- Haley Bennett als Saskia Schumann
- Joe Cole als Billy Waller
- Amy Schumer als Amanda Doster
- Beulah Koale als Tausolo "Solo" Aieti
- Scott Haze als Michael Adam Emory
- Keisha Castle-Hughes als Alea
- Brad Beyer als Sergeant James D. Doster
- Omar J. Dorsey als Dante
- Kate Lyn Sheil als Bell
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Verfügbarkeit
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