The Addiction (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Abel Ferrara |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 302.393 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (326 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kathleen studiert Philosophie. Eines Nachts wird sie auf offener Straße von einer fremden Frau in Schwarz in einen Hauseingang gezerrt und in den Hals gebissen. Kathleen kann kaum begreifen, was ihr widerfahren ist. Die Wunde schmerzt noch tagelang heftig.
Bald verändert sich mehr als nur ihr körperliches Befinden. Helles Licht wird ihr plötzlich unerträglich. Dazu kommt ein seltsamer Hunger, eine unwiderstehliche Gier nach Blut, die vor nichts haltmacht. Kathleen muss erleben, wie diese Veränderung ihr Leben bestimmt. Der eigentliche Schock steht ihr jedoch noch bevor, denn mit ihrem Blutdurst ist sie nicht allein.
Entstehungsgeschichte
Abel Ferrara drehte den Film, der 1995 erschien. Lili Taylor, Christopher Walken, Annabella Sciorra und Edie Falco sind in der Besetzung vertreten.
Erst ab 16 Jahren ist das Werk freigegeben, eine Einstufung, die zu einer Geschichte über Gewalt, Abhängigkeit und körperlichen Verfall passt.
Hinter den Kulissen
Drama und Horror gehen hier eine enge Verbindung ein. Der Horror liefert die Ausgangslage mit Biss, Lichtscheu und Blutgier, das Drama richtet den Blick auf die Frau, die mit dieser Verwandlung leben muss. So entsteht weniger ein Schauerstück als eine Geschichte über einen Menschen im Ausnahmezustand.
Schon der Titel deutet eine Lesart an: Die Gier nach Blut lässt sich als Sucht begreifen. Kathleens Zustand erinnert an eine Abhängigkeit, die sich nicht mehr steuern lässt und alles andere verdrängt. Diese Anlage öffnet die Geschichte für Deutungen, die über das Übernatürliche hinausgehen.
Dass die Hauptfigur Philosophie studiert, ist bemerkenswert. Eine Frau, die sich beruflich mit Fragen nach Moral und Existenz beschäftigt, wird selbst zum Fall, an dem sich solche Fragen stellen. Die Erzählung verknüpft damit Denken und Trieb auf eigenwillige Weise.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 bewegt sich die Bewertung im soliden Mittelfeld. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, eine schmale Basis, die auf ein interessiertes, aber nicht einhelliges Publikum schließen lässt.
Seit dem Erscheinen sind 31 Jahre vergangen. Innerhalb des Horrorgenres steht der Film für Werke, die das Übernatürliche nutzen, um über Abhängigkeit, Schuld und Selbstverlust zu erzählen. Wer Horror mit nachdenklichem Unterton sucht, findet hier einen Titel, der seinen Schrecken vor allem im Inneren der Figur verortet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lili Taylor als Kathleen Conklin
- Christopher Walken als Peina
- Annabella Sciorra als Casanova
- Edie Falco als Jean
- Paul Calderon als Professor
- Fredro Starr als Black
- Kathryn Erbe als Anthropology Student
- Michael Imperioli als Missionary
- Jamal Simmons als Black's Friend
- Robert W. Castle als Narrator / Priest
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Verfügbarkeit
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