The Amazing Spider-Man (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marc Webb |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-06-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 215.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 758.725.893 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (19.117 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Peter Parker wächst bei Tante May und Onkel Ben auf; seine Eltern verschwanden, als er ein Kind war. In den Unterlagen seines Vaters findet er Hinweise auf dessen Arbeit bei Oscorp und sucht dort dessen früheren Partner Curt Connors auf — einen Genetiker, dem ein Arm fehlt und der an artübergreifender Regeneration forscht.
Beim Besuch des Labors wird Peter von einer veränderten Spinne gebissen. Connors testet unterdessen sein Serum an sich selbst und verwandelt sich in ein reptilienartiges Wesen. Der Film erzählt die Ursprungsgeschichte zum zweiten Mal binnen zehn Jahren, verlagert den Schwerpunkt aber auf Peters Suche nach seinem Vater und auf die Beziehung zu Gwen Stacy.
Entstehungsgeschichte
Sam Raimi hatte einen vierten Teil mit Tobey Maguire geplant; die Vorbereitungen liefen bereits, als Raimi 2010 ausstieg. Als Grund galten Differenzen mit Sony über den Gegner und über den Termindruck — Raimi äußerte, er könne den angesetzten Starttermin nicht in der gewünschten Qualität einhalten.
Sony entschied sich gegen eine Umbesetzung innerhalb der laufenden Reihe und für einen vollständigen Neustart, nur fünf Jahre nach dem letzten Teil. Ein wirtschaftlicher Grund kam hinzu: Die Rechte wären bei längerer Untätigkeit an Marvel zurückgefallen. Marc Webb, zuvor nur mit "(500) Days of Summer" hervorgetreten, übernahm die Regie; Andrew Garfield und Emma Stone wurden besetzt.
Hinter den Kulissen
Anders als bei Raimi bekam Peter wieder mechanische Netzwerfer, die er selbst konstruiert — eine Rückkehr zur Comicvorlage, die als Korrektur der umstrittensten Änderung von 2002 gedacht war.
Für die Schwingsequenzen setzte die Produktion stärker auf Aufnahmen aus der Ich-Perspektive, teilweise mit Kameras an Seilzügen über realen Straßenzügen in New York. Der Lizard entstand vollständig digital; das Design wurde mehrfach überarbeitet, weil frühe Fassungen mit Schnauze als zu tierisch empfunden wurden. Garfield und Stone lernten sich bei den Dreharbeiten kennen und waren mehrere Jahre ein Paar, was die Vermarktung des Films begleitete.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 758 Millionen Dollar ein — deutlich weniger als jeder Teil der Raimi-Reihe. Die Kritik war verhalten: Gelobt wurden Garfield und Stone, bemängelt die Notwendigkeit, eine Geschichte erneut zu erzählen, die das Publikum kannte.
Die Reihe endete nach dem zweiten Teil von 2014, der noch schwächer aufgenommen wurde. Sony verhandelte daraufhin mit Marvel und gab die kreative Führung der Figur ab — der Weg, der zu Tom Holland führte. Damit wurde Spider-Man binnen fünfzehn Jahren dreimal neu besetzt. Andrew Garfield kehrte 2021 in "No Way Home" zurück und bekam dort nachträglich einen Abschluss für seine Version der Figur.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrew Garfield als Spider-Man / Peter Parker
- Emma Stone als Gwen Stacy
- Rhys Ifans als The Lizard / Dr. Curt Connors
- Denis Leary als Captain Stacy
- Martin Sheen als Uncle Ben
- Sally Field als Aunt May
- Irrfan Khan als Rajit Ratha
- Campbell Scott als Richard Parker
- Embeth Davidtz als Mary Parker
- Chris Zylka als Flash Thompson
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Verfügbarkeit
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