The Big Red One (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Samuel Fuller |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 156 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-05-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.206.220 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (356 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Einheit junger, unerfahrener Schützen zieht in den Zweiten Weltkrieg. An ihrer Spitze steht ein Sergeant, der seine Männer über die Kriegsschauplätze führt: zuerst an die Front in Nordafrika, später in die Normandie und weiter über die übrigen Schlachtfelder Europas. Der Weg der Truppe ist kein geradliniger Siegeszug, sondern eine Abfolge von Einsätzen, die jeder für sich das Leben kosten können.
Der Film versteht sich als Tagebuch dieser Fronteinsätze. Er erzählt von Kampf, Schweiß und Blut, und manchmal auch davon, dass jemand überlebt. Über allem steht ein Satz von Samuel Fuller: „Der wahre Kriegsruhm besteht darin, am Leben zu bleiben.“ Damit ist die Haltung umrissen, aus der heraus die Geschichte erzählt wird.
Entstehungsgeschichte
Samuel Fuller führte Regie bei diesem Kriegsfilm von 1980. Lee Marvin spielt den Sergeant, außerdem wirken Mark Hamill, Robert Carradine und Bobby Di Cicco mit. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt der Härte des Stoffes Rechnung.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Kriegsfilm verweist darauf, dass hier die Menschen mindestens so wichtig sind wie die Gefechte. Die Tagebuchform ist dabei entscheidend. Statt einer einzelnen großen Schlacht folgt der Film einer Einheit über mehrere Schauplätze hinweg, von Afrika bis nach Europa. Die Erzählung wird so zu einer Reihe von Stationen, an denen sich die Soldaten verändern oder eben nicht mehr dabei sind.
Die Einheit besteht aus milchgesichtigen Schützen, also jungen Männern, die dem Krieg unvorbereitet gegenüberstehen. Ihnen steht ein erfahrener Sergeant gegenüber. Diese Konstellation aus Anführer und Neulingen ist ein wiederkehrendes Muster des Genres, hier jedoch getragen von einem Leitgedanken, der das Überleben über den Heldentod stellt.
Einordnung & Wirkung
Der Durchschnitt von 6,7 von 10 Punkten zeigt eine ordentliche bis gute Aufnahme, gestützt auf einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 46 Jahre vergangen. Innerhalb des Kriegsfilms hebt sich der Titel durch seine Perspektive ab: Nicht der Sieg steht im Mittelpunkt, sondern das nackte Überleben einer kleinen Gruppe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lee Marvin als The Sergeant
- Mark Hamill als Griff
- Robert Carradine als Zab
- Bobby Di Cicco als Vinci
- Kelly Ward als Johnson
- Stéphane Audran als Walloon
- Siegfried Rauch als Schroeder
- Serge Marquand als Rensonnet
- Charles Macaulay als General / Captain
- Alain Doutey als Broban
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Verfügbarkeit
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