The Boys from Brazil (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Franklin J. Schaffner |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Science Fiction |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-10-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (466 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Josef Mengele, einst KZ-Arzt in Auschwitz, hat sich nach dem Ende des Dritten Reiches nach Paraguay abgesetzt. Dort verfolgt er einen Plan, der jedes Maß sprengt: Aus einer Hautzelle Adolf Hitlers will er den Diktator klonen und ihn in 94-facher Gestalt zurück in die Welt bringen. Die Kinder sollen über den gesamten Globus verteilt aufwachsen, damit zum passenden Zeitpunkt ein Viertes Reich entstehen kann. Um das zu erreichen, nimmt Mengele 94 Morde in Kauf.
Auf der anderen Seite steht der Wiener Nazi-Jäger Liebermann. Er stößt auf Spuren des Vorhabens und beginnt, die Zusammenhänge zu entwirren. Wie weit er kommt und was von Mengeles Plan am Ende übrig bleibt, wird hier nicht verraten.
Entstehungsgeschichte
Franklin J. Schaffner inszenierte den Film, der 1978 herauskam. Vor der Kamera stehen Gregory Peck, Laurence Olivier, James Mason und Lilli Palmer, vier Namen, die für eine auf Schauspielerpräsenz gebaute Anlage sprechen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was zur Schwere des Stoffs passt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Mystery und Science Fiction beschreibt die Anlage recht genau. Das Klon-Motiv liefert das spekulative Element, Liebermanns Suche nach dem Muster hinter den Morden den Mystery-Anteil, und das Drama entsteht aus dem Aufeinandertreffen eines Täters und eines Verfolgers, die beide aus derselben Geschichte kommen. Dass der Stoff mit einer realen historischen Figur arbeitet und Verbrechen des Dritten Reiches berührt, verlangt einen nüchternen Blick. Erkennbar nimmt der Film seine Prämisse ernst, statt sie als bloßen Effekt zu behandeln.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen liegt der Film im soliden Mittelfeld; die Bewertungsbasis ist überschaubar, aber nicht verschwindend klein. 48 Jahre nach seinem Erscheinen bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich eine Science-Fiction-Idee mit Zeitgeschichte verbinden lässt. Innerhalb des Genres steht er weniger für Technik und Zukunftsentwürfe als für die Frage, was aus einer Idee wird, wenn man sie in die Gegenwart der Täter zurückholt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gregory Peck als Dr. Josef Mengele
- Laurence Olivier als Ezra Lieberman
- James Mason als Eduard Seibert
- Lilli Palmer als Esther Lieberman
- Uta Hagen als Frieda Maloney
- Steve Guttenberg als Barry Kohler
- Denholm Elliott als Sidney Beynon
- Rosemary Harris als Mrs. Doring
- John Dehner als Henry Wheelock
- John Rubinstein als David Bennett
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Verfügbarkeit
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