The Death of Stalin (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Armando Iannucci |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Historie |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (2.229 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im März 1953 steht die Sowjetunion vor einem Einschnitt: Josef Stalin liegt nach einem Schlaganfall im Sterben. Mit seinem Tod wird die Position des Generalsekretärs der KPdSU frei, und noch während der Diktator mit dem Tod ringt, bringen sich seine Gefolgsleute in Stellung — unter ihnen Nikita Chruschtschow als Sekretär des Zentralkomitees, Geheimdienstchef Lawrenti Beria, Stalins Stellvertreter Georgi Malenkow und Außenminister Wjatscheslaw Molotow. Das Gerangel um die Parteispitze stürzt das Regime und mit ihm die gesamte Sowjetunion in ein unübersichtliches Chaos, zumal sich auch Stalins Kinder Swetlana und Wassili einmischen.
Entstehungsgeschichte
Armando Iannucci führte bei dem 2017 erschienenen Film Regie. Steve Buscemi und Simon Russell Beale stehen an der Spitze der Besetzung, ergänzt durch Jeffrey Tambor und Jason Isaacs. Zugelassen ist der Film ab 12 Jahren; er beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Historie treffen hier auf einen Stoff, der als Machtübergabe angelegt ist. Die Komik entsteht nicht trotz des Gegenstands, sondern aus seiner Mechanik: Männer, die einander fürchten, müssen im selben Raum Entscheidungen treffen, und jede Geste kann als Anspruch gelesen werden. Weil das Ereignis als historisch gekennzeichnet ist, kennt das Publikum die Rangordnung der Beteiligten bereits, was die Zeit vor der Entscheidung umso länger erscheinen lässt. Die Komik richtet sich dabei gegen die Funktionäre, die um Rang und Sicherheit ringen, nicht gegen die Betroffenen ihrer Herrschaft.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ergeben einen Wert im oberen Bereich, getragen von einer eher kleinen Zahl an Beteiligten. Neun Jahre nach dem Erscheinen ist der Film jung genug, um in seiner Machart vertraut zu wirken, und alt genug, dass sich sein Gegenstand nicht mit dem Tagesgeschehen verwechseln lässt. Innerhalb der historischen Komödie gehört er zu den Arbeiten, die auf Kostümernst verzichten und stattdessen den Apparat selbst vorführen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Buscemi als Nikita Khrushchev
- Simon Russell Beale als Lavrenti Beria
- Jeffrey Tambor als Georgy Malenkov
- Jason Isaacs als Field Marshal Zhukov
- Michael Palin als Vyacheslav Molotov
- Rupert Friend als Vasily Stalin
- Andrea Riseborough als Svetlana Stalin
- Dermot Crowley als Lazar Kaganovich
- Paul Whitehouse als Anastas Mikoyan
- Paul Chahidi als Nicolai Bulganin
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Verfügbarkeit
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