The Electric State (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joe Russo |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-02-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 320.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.809 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1990 führt ein Krieg zwischen Menschen und Robotern die Welt an den Rand der Zerstörung. Mit der Neurocaster-Technologie des Konzernchefs Ethan Skate gewinnt die Menschheit.
Vier Jahre später macht sich die Waise Michelle gemeinsam mit dem Bot Cosmo auf die Suche nach ihrem verschwundenen Bruder Christopher. Der Weg führt durch eine verwüstete Landschaft; unterwegs treffen sie den Soldaten Keats und den Roboter Herman.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist der gleichnamige Bilderroman von Simon Stålenhag.
Regie führten Anthony und Joe Russo, das Drehbuch schrieben Christopher Markus und Stephen McFeely.
Millie Bobby Brown spielt Michelle, Chris Pratt den Keats, Ke Huy Quan den Dr. Amherst, Stanley Tucci den Ethan Skate und Giancarlo Esposito den Colonel Bradbury. Michelle Yeoh verließ das Projekt aus Termingründen; Ke Huy Quan übernahm die Rolle.
Produziert wurde der Film von AGBO und Skybound Entertainment. Die Kamera führte Stephen F. Windon, den Schnitt besorgte Jeffrey Ford, die Musik stammt von Alan Silvestri.
Gedreht wurde ab Oktober 2022 in Atlanta, Georgia; die Aufnahmen endeten am 7. Februar 2023. Das Budget betrug rund 320 Millionen Dollar. Die Premiere fand am 24. Februar 2025 in Los Angeles statt, der Netflix-Start folgte am 14. März 2025.
Hinter den Kulissen
320 Millionen Dollar für einen Film, der drei Wochen nach seiner Premiere direkt bei Netflix erschien — das ist die Zahl, an der sich alles andere bemisst. Ein Einspielergebnis, das man dagegenhalten könnte, gibt es nicht.
Die Vorlage erklärt einen Teil des Aufwands. Simon Stålenhags Bilderroman lebt von Bildern: verlassene Landschaften mit Maschinen darin. Was dort ein einzelnes Bild leistet, muss ein Spielfilm über seine gesamte Länge tragen — und dafür durchgehend hergestellt werden.
Die Zeitrechnung des Films ist dabei eigenwillig. Der Krieg endet 1990, die Suche beginnt 1994 — eine Vergangenheit, die es so nicht gab, mit einer Technologie, die es nicht gibt. Diese Verschiebung ist der Kern der Vorlage und zugleich das, was sich am schwersten übersetzen lässt.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik fiel überwiegend negativ aus. Rotten Tomatoes weist 14 Prozent aus, Metacritic 30 von 100. Der Spiegel nannte den Film eine schlechte Spielberg-Kopie, Filmstarts vergab 2,5 von 5 Sternen und bemängelte die uninspirierte Geschichte.
Die Nutzungszahlen zeichnen ein anderes Bild. Nach Nielsen-Daten kam der Film im ersten Halbjahr 2025 auf 3,3 Milliarden Streaming-Minuten und damit auf Platz sieben; Netflix meldete 74,2 Millionen Views.
Bei den Goldenen Himbeeren 2026 war der Film als schlechtester Film sowie für Regie und Drehbuch nominiert — zugleich stand er auf der Oscar-Vorauswahlliste 2026 für die besten visuellen Effekte. Diese beiden Listen nebeneinander beschreiben die Produktion genau: Der Aufwand wurde anerkannt, das Ergebnis nicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Millie Bobby Brown als Michelle
- Chris Pratt als Keats
- Ke Huy Quan als Dr. Amherst / P.C (voice)
- Jason Alexander als Ted / Wingman
- Woody Norman als Christopher
- Giancarlo Esposito als Colonel Bradbury / The Marshall
- Stanley Tucci als Ethan Skate
- Woody Harrelson als Mr. Peanut (voice)
- Anthony Mackie als Herman (voice)
- Brian Cox als Popfly (voice)
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.