The Ghost and Mr. Chicken (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Rafkin |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie, Mystery, Liebesfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-01-20 |
| Budget | 700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Luther Heggs verdient sein Geld als Schriftsetzer bei der Lokalzeitung einer amerikanischen Kleinstadt, träumt aber davon, selbst Geschichten zu schreiben. Seine Chance bekommt er mit einer Idee, die niemand sonst anfassen will: eine Reportage über das alte Herrenhaus am Ortsrand, in dem vor zwanzig Jahren ein Mord mit anschließendem Suizid geschehen sein soll und das seither als Spukhaus gilt. Der Redakteur schickt ihn für eine Nacht allein in das Gebäude. Was Luther dort erlebt, bringt ihn an seine Grenzen, liefert ihm aber Stoff für eine Titelgeschichte, die ihn über Nacht zum Helden der Stadt macht. Der Ruhm hält nicht lange an: Der Neffe des verstorbenen Hausbesitzers sieht seinen guten Namen beschädigt und verklagt Luther wegen übler Nachrede.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Alan Rafkin. In den Hauptrollen sind Don Knotts, Joan Staley, Liam Redmond und Dick Sargent zu sehen. Es handelt sich um eine Kinoproduktion, die Komödie, Familienunterhaltung, Mystery-Elemente und eine Liebesgeschichte miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Spukhaus-Mystery und Gerichtssaal-Verwicklung zeigt, wie der Film zwei Erzähltraditionen zusammenführt: die klassische Geistergeschichte mit unheimlichem Herrenhaus und nächtlichem Alleinsein, und die Screwball-artige Komödie um einen kleinen Mann, der durch Zufall groß herauskommt und dafür büßen muss. Dass eine Liebesgeschichte eingewoben ist, deutet darauf hin, dass Luthers Aufstieg und Fall nicht nur beruflich, sondern auch privat Folgen hat. Die Ausrichtung auf ein Familienpublikum erklärt, warum das Übernatürliche eher zum Schaudern und Lachen als zum echten Erschrecken eingesetzt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher überschaubaren, niedrigen zweistelligen Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich – ein Ergebnis, das angesichts der geringen Stimmenzahl eher als Tendenz denn als gesichertes Urteil zu lesen ist. Zwischen der Entstehung 1966 und heute liegen weit über fünf Jahrzehnte, ein Zeitraum, der die Machart als Produkt seiner Ära erkennbar macht: eine leichte, harmlose Verbindung aus Grusel und Situationskomik, wie sie im Familienkino jener Jahre verbreitet war.
Bilder




Besetzung & Stab
- Don Knotts als Luther Heggs
- Joan Staley als Alma Parker
- Liam Redmond als Kelsey
- Dick Sargent als George Beckett
- Skip Homeier als Ollie Weaver
- Reta Shaw als Mrs. Halcyon Maxwell
- Lurene Tuttle als Mrs. Natalie Miller
- Philip Ober als Nicholas Simmons
- Harry Hickox als Police Chief Art Fuller
- Charles Lane als Whitlow
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