The Good Lie (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe Falardeau |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.396.345 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (620 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Bürgerkrieg, der 1983 im Sudan ausbricht, macht unzählige Menschen zu Flüchtlingen. Unter ihnen sind Mamere, Theo, Abital und Jeremiah. Sie haben ihre Familie verloren und sind seit Kindertagen auf sich allein gestellt. Nach dreizehn Jahren in einem Flüchtlingslager werden drei von ihnen für ein Hilfsprogramm ausgewählt, das Flüchtlinge in die USA bringt.
In Kansas empfängt sie Carrie Davis, deren Auftrag sich eigentlich darauf beschränkt, ihnen Arbeit zu vermitteln. Sie geht darüber hinaus: Sie hilft ihnen, sich in einer völlig fremden Welt zurechtzufinden, und setzt sich schließlich dafür ein, dass auch der noch fehlende Abital einreisen kann. Alle diese Aufgaben erweisen sich als schwieriger als zunächst gedacht.
Entstehungsgeschichte
Unter der Regie von Philippe Falardeau entstand der 2014 erschienene Film. Reese Witherspoon, Corey Stoll, Arnold Oceng und Ger Duany sind darin zu sehen. Die Zusammensetzung ist aufschlussreich: Bekannte und weniger bekannte Namen stehen nebeneinander, und die Geschichte verlangt genau das, weil sie von zwei Seiten erzählt wird – von den Ankommenden ebenso wie von denen, die sie empfangen. Freigegeben ist die Produktion ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Genre steht allein Drama, und dabei bleibt es zu Recht. Der Film hat keine Wendung, die er ansteuert, sondern einen Weg, den er begleitet. Die Anlage folgt zwei klar getrennten Abschnitten: Verlust und Wartezeit auf der einen, Ankunft und Fremdheit auf der anderen Seite. Der Bruch dazwischen ist die eigentliche erzählerische Aufgabe, denn er verlegt das Thema von der äußeren Gefahr in die alltägliche Verständigung. Bemerkenswert ist, dass die Helferfigur ausdrücklich mit einem begrenzten Auftrag eingeführt wird – ihre Entwicklung besteht darin, diesen Rahmen zu überschreiten. Der Stoff berührt reale Gewalt und reale Vertreibung; die Erzählung hält sich an konkrete Personen statt an große Zahlen.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 sind ein hoher Wert, wenn auch auf begrenzter Bewertungsbasis. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für ein Drama, das ein politisches Thema über Einzelschicksale zugänglich macht, ohne die Härte des Ausgangspunkts zu verschweigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Reese Witherspoon als Carrie Davis
- Corey Stoll als Jack
- Arnold Oceng als Mamere
- Ger Duany als Jeremiah
- Thad Luckinbill als Matt
- Afemo Omilami als Dr. Monyang
- Sarah Baker als Pamela Lowi
- Joshua Mikel als Dave
- Mike Pniewski als Nick Costas
- Lindsey Garrett als Jenny
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Verfügbarkeit
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