The Great Debaters - Die Macht der Worte (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Denzel Washington |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.226.144 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (743 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Texas in den 1930er Jahren: Rassismus, Vorurteile und brutale Übergriffe gegen die schwarze Bevölkerung prägen das Bild. Melvin B. Tolson, Universitätsprofessor am Wiley College, nimmt den Kampf gegen diese Ungerechtigkeit auf. Er formt ein Team aus afroamerikanischen Studenten und bringt ihnen die hohe Kunst des Debattierens bei. Gegen den erbitterten Widerstand der öffentlichen Meinung schickt er seine vier besten Studenten in einen Wettbewerb gegen das Eliteteam der Harvard-Universität. Vor dem Hintergrund der dramatischen gesellschaftlichen Verhältnisse dieser Zeit entwickelt sich daraus ein Kampf von Tolsons Studenten gegen die übermächtige weiße Elite.
Entstehungsgeschichte
Denzel Washington führte bei diesem Spielfilm Regie und steht zugleich vor der Kamera. Neben ihm sind Denzel Whitaker, Nate Parker und Jurnee Smollett besetzt — eine Zusammenstellung, in der die Studentenriege den Raum erhält und die Lehrerfigur nicht allein im Mittelpunkt steht. Erschienen ist der Film 2007, gesehen werden darf er ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama und nach einer wahren Begebenheit gestaltet; die Geschichte beruht ausdrücklich auf realen Personen. Das prägt die Anlage: Der Wettbewerb liefert die Struktur des sportlichen Wettstreits, ausgetragen wird er aber mit Worten. Debatte als Form bedeutet, dass Argumente sichtbar werden — die Gewalt der Verhältnisse steht neben der Disziplin des Redens. Dass die Studenten gegen eine als übermächtig beschriebene Institution antreten, gibt dem Stoff seine klare Fallhöhe, ohne dass sie erfunden werden müsste.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 stehen für ein deutlich positives Urteil, gestützt auf eine schmale Zahl abgegebener Stimmen. Neunzehn Jahre nach dem Erscheinungsjahr gehört der Film zu den Dramen, die historische Diskriminierung anhand einer konkreten Gruppe verhandeln, statt sie allgemein zu behandeln. Die Freigabe ab zwölf zeigt an, dass die geschilderten Übergriffe benannt, aber nicht ausgestellt werden. Wer Erzählungen über Bildung als Mittel der Selbstbehauptung sucht, findet hier eine Ausführung, die den Wettbewerb nicht zum Selbstzweck macht, sondern an die Verhältnisse zurückbindet, aus denen die Studenten kommen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denzel Whitaker als James Farmer Jr.
- Denzel Washington als Melvin B. Tolson
- Nate Parker als Henry Lowe
- Jurnee Smollett als Samantha Booke
- Forest Whitaker als Dr. James Farmer Sr.
- Kimberly Elise als Pearl Farmer
- Jermaine Williams als Hamilton Burgess
- Gina Ravera als Ruth Tolson
- John Heard als Sheriff Dozier
- Devyn A. Tyler als Helen Farmer
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Verfügbarkeit
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