The Happy Prince (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rupert Everett |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-04-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.621.992 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (194 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oscar Wilde kehrt 1897 aus dem Zuchthaus zurück, geschwächt von zwei Jahren schwerer Zwangsarbeit, zu denen ihn seine Beziehung zum Sohn eines schottischen Adligen gebracht hatte. Von der Gesellschaft, die ihn einst umschwärmte, hat er sich entfernt, das Pariser Exil wird zu seinem Rückzugsort. Nur wenige Menschen lässt er noch nah an sich heran. In dieser Abgeschiedenheit lässt er sein Leben Revue passieren, die Exzesse, die Gedanken, vor allem aber die Liebe, ohne die er sich sein Dasein nie hätte vorstellen können.
Entstehungsgeschichte
Der 2018 entstandene Film stammt aus der Regie von Rupert Everett, der zugleich in der Hauptrolle zu sehen ist. An seiner Seite stehen Colin Firth, Emily Watson und Colin Morgan. Eingeordnet ist der Film als Drama, freigegeben ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass Everett Regie führt und zugleich die Titelfigur verkörpert, verweist auf eine sehr persönliche Herangehensweise an den Stoff. Die Besetzung mit Firth, Watson und Morgan deutet auf ein Kammerspiel mit wenigen, aber gewichtigen Figuren um Wilde herum, passend zu einer Geschichte, die sich auf Rückzug, Erinnerung und enge Vertraute konzentriert statt auf große gesellschaftliche Bühnen. Als reines Drama verzichtet der Film auf komödiantische Distanz zum Stoff, er nimmt Wildes Fall, seine Krankheit und seine Liebesfähigkeit ernst, ohne sie zu glätten. Die Erzählform als Rückblick auf ein „turbulentes Leben“ legt nahe, dass Chronologie und lineare Handlung zugunsten von Erinnerungsfragmenten aufgebrochen werden.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 Punkten bei bislang überschaubarer, eher schmaler Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einordnung Grundlegendes geändert zu haben scheint. Innerhalb des biografischen Dramas positioniert sich der Film als introspektive, auf die letzten Lebensjahre konzentrierte Annäherung, die weniger auf äußere Ereignisse als auf innere Zustände setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rupert Everett als Oscar Wilde
- Colin Firth als Reggie Turner
- Emily Watson als Constance Wilde
- Colin Morgan als Alfred 'Bosie' Douglas
- Edwin Thomas als Robbie Ross
- Franca Abategiovanni als Felice's Mother
- Alister Cameron als Mr. Howard
- Anna Chancellor als Mrs. Arbuthnott
- Béatrice Dalle als Café Concert Manager
- Tom Colley als Maurice Gilbert
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.