The Last Days (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Pastor |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6 (390 Stimmen) |
Worum es geht
Zuerst ist es nur ein rätselhaftes Phänomen, dann eine weltweite Lähmung: Eine geheimnisvolle Form der Agoraphobie breitet sich über den ganzen Globus aus. Die Menschen bleiben in ihren Häusern gefangen, weil niemand mehr wagt, einen Fuß nach draußen zu setzen. Mit jedem Tag gerät die gesellschaftliche Ordnung weiter aus den Fugen.
In Barcelona, das unter diesem Zerfall verwüstet wird, trifft die Katastrophe Marc mitten im Arbeitsalltag. Er sitzt in seinem Bürogebäude fest, während seine Freundin Julia irgendwo in der Stadt ist, von ihm getrennt durch Straßen, die keiner mehr betritt. Also sucht Marc einen anderen Weg: durch Tunnel und Abwasserkanäle, unter der Oberfläche einer Stadt, die über ihm zerbricht. Er muss herausfinden, wo Julia sich aufhält, und sie rechtzeitig erreichen. Ob ihm das gelingt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte David Pastor bei diesem Film aus dem Jahr 2013. Die tragenden Rollen verteilen sich auf Quim Gutiérrez, Jose Coronado, Marta Etura und Leticia Dolera, ein überschaubares Ensemble, das die Geschichte auf wenige Figuren statt auf große Menschenmengen stützt. Mit einer Freigabe ab 16 Jahren richtet sich der Stoff an ein jugendliches und erwachsenes Publikum, was zu einer Erzählung über Bedrohung und Verfall passt.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Abenteuer und Thriller greifen hier ineinander, und die Mischung ergibt sich folgerichtig aus der Anlage der Geschichte. Die Science Fiction liefert die Prämisse, eine unerklärliche Angst vor dem offenen Raum als globales Phänomen. Das Abenteuer steckt in Marcs Weg durch den Untergrund, der die vertraute Stadt in ein Labyrinth verwandelt. Der Thriller schließlich sorgt für den Zeitdruck, denn die Suche nach Julia ist ein Wettlauf.
Bemerkenswert ist die Umkehrung eines bekannten Motivs: Die Gefahr lauert nicht in engen, geschlossenen Räumen, sondern unter freiem Himmel. Keller, Rohre und Gänge werden so zum einzigen gangbaren Terrain, und die Großstadt lässt sich nur noch von unten durchqueren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 von 10 bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld. Die Wertungen stammen von einigen hundert Stimmen, eine Basis, die eine Tendenz erkennen lässt, aber noch nicht besonders breit ist. Seit dem Erscheinen sind 13 Jahre vergangen.
Im Feld der Katastrophenerzählungen hebt sich der Titel durch seine ungewöhnliche Ursache ab: Nicht eine Naturgewalt steht im Zentrum, sondern eine kollektive Angst, die den Menschen ihren eigenen Lebensraum entzieht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Quim Gutiérrez als Marc Delgado
- Jose Coronado als Enrique
- Marta Etura als Julia
- Leticia Dolera als Andrea
- Mikel Iglesias als Dani
- Ivan Massagué als Lucas
- Pere Ventura als Rovira
- Lluís Soler als Vecino
- Abdelatif Hwidar als Hombre Extranjero
- Farah Hamed als Mujer Extranjera
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Verfügbarkeit
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