The Limits of Control (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jim Jarmusch |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-05-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6 (325 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein geheimnisvoller Fremder reist nach Spanien, um dort einen Auftrag zu erledigen. Worin dieser Auftrag besteht, bleibt im Dunkeln. Vieles spricht dafür, dass sein Vorhaben sich nicht ganz im Rahmen des Gesetzes bewegt, doch es ist nicht einmal sicher, ob er selbst genau weiß, was er dort tun soll.
Seine Reise gleicht einer Odyssee mit wechselnden Stationen. An jeder davon begegnen ihm seltsame Gestalten, die ihm rätselhafte Botschaften übermitteln. Ob diesen Boten zu trauen ist, lässt sich kaum sagen. Über allem liegt ein schwer greifbares, merkwürdiges Gefühl, das sich nach und nach zu einer unheimlichen, düsteren Vorahnung verdichtet.
Entstehungsgeschichte
Jim Jarmusch führte Regie bei diesem Film, der 2009 erschien. Isaach de Bankolé führt die Besetzung an, daneben wirken Alex Descas, Jean-François Stévenin und Óscar Jaenada mit. Eine Geschichte, in der ein Fremder von Station zu Station zieht und dabei immer neuen Gestalten begegnet, lebt von solchen wechselnden Gegenübern. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama, Mystery und Thriller treffen hier zusammen, doch die Genres dienen weniger einer klassischen Spannungsdramaturgie als einer Stimmung. Das Kriminelle bleibt Andeutung, der Auftrag ein Rätsel, und der Thriller entsteht aus der wachsenden Ahnung, nicht aus einer Abfolge von Ereignissen.
Die Erzählform ist auffällig reduziert. Ein Mann ohne erkennbare Vorgeschichte, eine Reise aus Stationen, Boten mit verschlüsselten Nachrichten: Das ist ein Aufbau, der sich wiederholt und gerade durch die Wiederholung wirkt. Der Film verzichtet darauf, dem Publikum Gewissheiten zu geben, und macht die Unsicherheit der Hauptfigur zur Erfahrung der Zuschauer.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,0 von 10 und damit genau auf der Schwelle zwischen Mittelmaß und leichter Zustimmung. Sie beruht auf wenigen hundert Stimmen. Ein solcher Wert passt zu einem Werk, das bewusst Erwartungen unterläuft und deshalb geteilte Reaktionen hervorruft. 17 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Kriminalgenre für einen Ansatz, der das Rätsel über die Auflösung stellt und die Atmosphäre zum eigentlichen Inhalt macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isaach de Bankolé als Lone Man
- Alex Descas als Creole
- Jean-François Stévenin als French
- Óscar Jaenada als Waiter
- Luis Tosar als Violin
- Paz de la Huerta als Nude
- Tilda Swinton als Blonde
- Youki Kudoh als Molecules
- John Hurt als Guitar
- Gael García Bernal als Mexican
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Verfügbarkeit
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