The Man Who Wasn't There (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joel Coen |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-10-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 18.918.721 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 |
Trailer
Worum es geht
Ed Crane schneidet in einer kalifornischen Kleinstadt Haare, raucht viel und spricht wenig. Er scheint mit seinem Leben zufrieden, ahnt aber, dass seine Frau Doris eine Affäre mit ihrem Chef Big Dave hat, dem Besitzer des örtlichen Kaufhauses. Als ihm ein Fremder eine stille Beteiligung an einer Trockenreinigung anbietet, sieht Ed die Gelegenheit, etwas an seinem Leben zu ändern. Das nötige Geld verschafft er sich, indem er Big Dave erpresst. Diese Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die sich Ed Cranes Kontrolle rasch entzieht: Dave gerät in finanzielle Schwierigkeiten, findet heraus, wer ihn erpresst hat, und es kommt zur Konfrontation, aus der Ed sich nur mit Gewalt befreien kann. Die Folgen treffen jedoch nicht ihn, sondern Doris, die für das Geschehene zur Verantwortung gezogen wird.
Entstehungsgeschichte
"The Man Who Wasn't There" entstand 2001 unter der Regie von Joel Coen. Der Film ist in Schwarzweiß gedreht und gehört den Genres Krimi und Drama an. In den Hauptrollen sind Billy Bob Thornton als Ed Crane, Frances McDormand als Doris, Michael Badalucco und James Gandolfini als Big Dave zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Kleinstadtmilieu, Friseursalon und Versicherungs- beziehungsweise Trickbetrug deutet auf eine Geschichte, die den Alltag als Kulisse für dunklere Vorgänge nutzt. Die Schwarzweiß-Optik passt zu einem Stoff, der sich klassischer Kriminalerzählungen bedient, ohne sich auf äußere Effekte zu verlassen. Dass die Hauptfigur als bedürfnislos und schweigsam beschrieben wird, während um sie herum Erpressung, Betrug und Gewalt eskalieren, legt eine Erzählform nahe, die auf Kontrast zwischen innerer Zurückhaltung und äußerem Chaos setzt. Die Krimi-Drama-Kombination verweist darauf, dass es weniger um Spannung im klassischen Sinn geht als um die psychologischen und moralischen Folgen einer einzelnen Entscheidung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer soliden, wenn auch nicht riesigen Stimmenbasis zählt der Film zu den überdurchschnittlich bewerteten Werken seines Genres. Seit dem Erscheinen im Jahr 2001 sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, und die Bewertung hat sich in dieser Zeit auf einem stabil hohen Niveau gehalten. Innerhalb des Krimi-Dramas markiert er durch seine reduzierte, schwarzweiße Erzählweise einen eigenen Zugang zum Genre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Billy Bob Thornton als Ed Crane
- Frances McDormand als Doris Crane
- Michael Badalucco als Frank
- James Gandolfini als Big Dave Brewster
- Katherine Borowitz als Ann Nirdlinger Brewster
- Jon Polito als Creighton Tolliver
- Scarlett Johansson als Birdy Abundas
- Richard Jenkins als Walter Abundas
- Tony Shalhoub als Freddy Riedenschneider
- Christopher Kriesa als Officer Persky
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Verfügbarkeit
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