The Messenger - Die letzte Nachricht (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oren Moverman |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-11-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.595.417 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (498 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sergeant Will Montgomery hat noch drei Monate Militärdienst vor sich, die er an der „Heimatfront“ in den USA ableistet. Man unterstellt ihn dem erfahrenen Captain Tony Stone, dessen Auftrag zu den bittersten der Armee gehört: Gemeinsam überbringen sie Angehörigen die Nachricht, dass ihr Sohn, Mann oder Vater im Kampf gefallen ist. Stones Regeln sind einfach. Streng ans Protokoll halten, Ruhe bewahren, keine Schwäche zeigen. Will fällt das schwer, doch er hält sich an den Dienst nach Vorschrift und unterdrückt jede Gefühlsregung. Bis er die junge Witwe Olivia trifft, der er den Tod ihres Mannes mitteilen muss, und sein Herz an sie verliert. Gewissensbisse plagen ihn, und zugleich setzt er das Vertrauen seines Vorgesetzten aufs Spiel, der viel labiler ist, als er zugeben würde.
Entstehungsgeschichte
Oren Moverman inszenierte den Film 2009. Ben Foster und Woody Harrelson übernehmen die beiden Soldaten, Jena Malone und Eamonn Walker ergänzen die Besetzung. Die Altersfreigabe ab zwölf Jahren ist für einen Kriegsfilm niedrig und deutet an, dass der Krieg hier nicht auf dem Schlachtfeld stattfindet, sondern an den Haustüren.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Kriegsfilm: Diese Genrekombination beschreibt einen ungewöhnlichen Zuschnitt. Der Kriegsfilm verzichtet auf Kampfhandlungen und zeigt stattdessen deren Nachhall zu Hause. Das Drama entsteht aus der Spannung zwischen Vorschrift und Empathie, die Stones Regeln wie ein Korsett halten. Der Liebesfilm bricht in diese Ordnung ein und wird selbst zum Verstoß, weil Will sich einer Frau nähert, deren Trauer er ausgelöst hat. Die Anlage mit zwei Männern, die in ihrem Auftrag aufeinander angewiesen sind, verschiebt den Fokus auf Loyalität und die Frage, wer hier wen stützt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 auf Basis einiger hundert Stimmen liegt im oberen Mittelfeld und spricht für einen Film, der ernst genommen wird, ohne ein breites Publikum zu erreichen. 17 Jahre nach seinem Erscheinen behält das Thema seine Gültigkeit, weil es nicht an einen bestimmten Krieg gebunden ist, sondern an die Erfahrung der Hinterbliebenen. Innerhalb des Kriegsfilms gehört er zu den Werken, die den Blick von der Front abwenden und damit eine eigene Nische besetzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ben Foster als Will Montgomery
- Woody Harrelson als Tony Stone
- Jena Malone als Kelly
- Eamonn Walker als Stuart Dorsett
- Samantha Morton als Olivia Pitterson
- Steve Buscemi als Dale Martin
- Dale Soules als Cashier
- Stevie Ray Dallimore als Kelly's Father
- Michael Chernus als Alan
- Yaya DaCosta als Monica Washington
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Verfügbarkeit
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