The Nightingale - Schrei nach Rache (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jennifer Kent |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Western |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 855.756 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (695 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tasmanien im Jahr 1825. Für die junge irische Gefangene Clare ist das Leben in der australischen Strafkolonie die Hölle. Als Leibeigene von Leutnant Hawkins ist sie fortwährendem Missbrauch ausgesetzt, und schließlich muss sie mitansehen, wie ihre Familie grausam ermordet wird. Was danach folgt, treibt einzig der Wunsch nach Vergeltung: Clare will ihre Peiniger zur Strecke bringen. Unterstützung findet sie bei einem einheimischen Fährtenleser, den mit ihr das Schicksal der Entrechteten und der Durst nach Rache verbindet. Wohin dieser gemeinsame Weg führt und ob er sein Ziel erreicht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Jennifer Kent inszenierte den 2018 erschienenen Film. Aisling Franciosi spielt Clare, Sam Claflin den Offizier, Baykali Ganambarr den Fährtenleser, Damon Herriman ergänzt die Besetzung. Die Freigabe ab achtzehn Jahren ist die höchste vergebene Stufe und entspricht der Schwere der geschilderten Gewalt.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Western greifen ineinander, und der Western ist dabei die überraschendste Zutat: Er verlegt eine Form, die man mit dem amerikanischen Grenzland verbindet, in eine Strafkolonie am anderen Ende der Welt. Verfolgung, Landschaft, Selbstjustiz — die Bausteine sind dieselben, die Machtverhältnisse jedoch andere. Dass die Verfolgerin selbst rechtlos ist und ihr Begleiter der einheimischen Bevölkerung angehört, verschiebt die übliche Rollenverteilung des Genres und macht die Rache zu einer Angelegenheit zweier Entrechteter.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 bedeutet Zustimmung, allerdings von einer Bewertungsbasis im Bereich einiger hundert Stimmen — ein Befund, der bei einem so unnachgiebigen Stoff wenig überrascht. Acht Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel dafür, wie sich koloniale Geschichte über Genreformen erzählen lässt, ohne dass sie dabei entschärft wird. Die Härte der Darstellung bleibt eine bewusste Zumutung und keine Nebenwirkung. Dass die Bewertung nicht höher liegt, dürfte weniger an der Machart als an der Schwere des Gezeigten liegen: Ein Film, der seinem Publikum nichts erspart, wird selten einhellig empfohlen. Die schmale Zahl der Urteile passt zu diesem Bild.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aisling Franciosi als Clare
- Sam Claflin als Hawkins
- Baykali Ganambarr als Billy
- Damon Herriman als Ruse
- Harry Greenwood als Jago
- Ewen Leslie als Goodwin
- Charlie Shotwell als Eddie
- Michael Sheasby als Aidan
- Matthew Sunderland als Davey
- Magnolia Maymuru als Lowanna
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Verfügbarkeit
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