The Purge - Die Säuberung (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James DeMonaco |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 91.266.581 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (9.013 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2022 haben die neuen Gründerväter Amerikas die Kriminalität auf ein Prozent gedrückt, die Arbeitslosigkeit ebenso. Der Preis dafür ist eine Nacht im Jahr: Zwölf Stunden lang sind sämtliche Straftaten straffrei, Notdienste bleiben abgeschaltet, und Waffen bis zu einer bestimmten Kategorie sind erlaubt.
James Sandin verkauft Sicherheitsanlagen und hat davon gut gelebt. Sein Haus ist das beste im Viertel. Als sein Sohn während der Purge einen verletzten Fremden hereinlässt, steht kurz darauf eine Gruppe vor der Tür, die ihn zurückverlangt — höflich, gebildet und fest überzeugt, im Recht zu sein.
Entstehungsgeschichte
James DeMonaco entwickelte die Idee nach einem Vorfall im Straßenverkehr, bei dem seine Frau bedrängt wurde. Die Prämisse — eine Gesellschaft, die Gewalt kanalisiert statt sie zu bekämpfen — stieß bei Geldgebern auf Ablehnung; mehrere hielten sie für zu unamerikanisch.
Jason Blums Produktionsfirma stellte schließlich rund drei Millionen Dollar bereit. Ethan Hawke nahm eine Vorabgage von zehntausend Dollar und ließ sich am Ergebnis beteiligen — was ihm nach dem Erfolg rund zwei Millionen einbrachte. Lena Headey spielte seine Frau.
Hinter den Kulissen
Der Film spielt fast vollständig in einem einzigen Haus und ist entsprechend als Belagerung angelegt. Das niedrige Budget prägt die Machart: wenige Schauplätze, kleines Ensemble, Dunkelheit als Gestaltungsmittel.
Die Angreifer tragen Masken mit aufgemalten Lächeln — eine Entscheidung, die den Ton bestimmt: Sie treten nicht als Verbrecher auf, sondern als Bürger, die ein Recht wahrnehmen. Ihr Anführer trägt Anzug und spricht in vollständigen Sätzen über gesellschaftliche Hygiene.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 91 Millionen Dollar ein — ein Vielfaches seiner Kosten und eines der besten Verhältnisse der jüngeren Kinogeschichte.
Die Kritik lag bei rund einundvierzig Prozent zustimmenden Besprechungen. Der wiederkehrende Einwand: Der Film verschenkt eine außergewöhnliche Prämisse an eine gewöhnliche Belagerungsgeschichte und lässt die naheliegende Frage unbeantwortet, wen eine solche Nacht tatsächlich trifft — nämlich jene, die sich kein Sicherheitssystem leisten können. Genau diesen Punkt griffen die Fortsetzungen auf: Ab dem zweiten Teil verlagert die Reihe die Handlung auf die Straße und macht die Klassen- und Rassenfrage zum eigentlichen Gegenstand. Es folgten vier weitere Filme und eine Fernsehserie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ethan Hawke als James Sandin
- Lena Headey als Mary Sandin
- Max Burkholder als Charlie Sandin
- Adelaide Kane als Zoey Sandin
- Edwin Hodge als Bloody Stranger
- Rhys Wakefield als Polite Leader
- Tony Oller als Henry
- Arija Bareikis als Mrs. Grace Ferrin
- Tom Yi als Mr. Cali
- Chris Mulkey als Mr. Halverson
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Verfügbarkeit
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