The Replacement Killers - Die Ersatzkiller (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Antoine Fuqua |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-02-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (604 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein amerikanischer Polizist erschießt den Sohn eines chinesischen Triadenbosses. Der Vater antwortet auf seine Weise: Er schickt seinen besten Killer los, der den kleinen Sohn des Polizisten töten soll. Doch der Mann führt den Auftrag nicht aus. Statt zurückzukehren, taucht er an der Seite einer Fälscherin unter — und wird damit selbst zur Zielscheibe. Die Triade setzt Gangster auf ihn an, um den Verrat zu ahnden. Aus dem Jäger wird der Gejagte, und die Frage, wie weit man sich einem einmal übernommenen Auftrag entziehen kann, trägt von da an die Handlung.
Entstehungsgeschichte
Antoine Fuqua inszenierte den Film, der 1998 herauskam. Chow Yun-Fat spielt den Killer, Mira Sorvino die Fälscherin; Michael Rooker und Kenneth Tsang ergänzen die Besetzung. Die Freigabe erfolgte erst ab achtzehn Jahren, was den Härtegrad des Stoffes anzeigt.
Hinter den Kulissen
Action, Krimi und Thriller beschreiben ein Genrefeld, in dem die Ausgangslage — ein Auftragsmörder, der sich verweigert — zu den klassischen Konstellationen gehört. Interessant ist, wie knapp die Geschichte angelegt ist: Der moralische Wendepunkt liegt nicht am Ende, sondern gleich zu Beginn, und alles Weitere ist Konsequenz. Damit entfällt die Frage, ob der Killer sich entscheidet; es geht nur noch darum, was ihn diese Entscheidung kostet. Das Zweckbündnis mit der Fälscherin ergänzt eine Figur, die aus anderen Gründen im Halbdunkel arbeitet und deshalb ohne lange Erklärung zur Verbündeten wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 liegt der Film im soliden Mittelfeld; die Bewertungen bewegen sich im dreistelligen Bereich und geben eher eine Tendenz als ein festes Urteil wieder. 28 Jahre nach dem Erscheinen ordnet er sich in eine Phase des Actionkinos ein, in der die Choreografie der Schusswechsel selbst zum Schauwert wurde und Erzählung wie Figurenzeichnung dahinter zurücktraten. Die Freigabe ab achtzehn Jahren grenzt das Publikum entsprechend ein und macht deutlich, dass der Film seine Gewalt nicht abmildert. Wer solche Stoffe sucht, findet hier eine klar konturierte Variante: wenige Figuren, ein einziger Konflikt und eine Handlung, die sich nicht mit Nebenschauplätzen aufhält.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chow Yun-Fat als John Lee
- Mira Sorvino als Meg Coburn
- Michael Rooker als Stan 'Zeedo' Zedkov
- Kenneth Tsang als Terence Wei
- Jürgen Prochnow als Michael Kogan
- Til Schweiger als Ryker
- Danny Trejo als Collins
- Clifton Collins Jr. als Loco
- Carlos Gómez als Hunt
- Frank Medrano als Rawlins
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