The Rescue: Das Höhlenunglück in Thailand (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jimmy Chin |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 946.634 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (281 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2018 gerät eine Gruppe von zwölf Jungen und ihrem Fußballtrainer in Nordthailand in eine Höhle, die durch einsetzende Regenfälle geflutet wird. Der Dokumentarfilm rekonstruiert, wie Rettungsteams aus aller Welt zusammenkommen, um einen Weg aus der lebensgefährlichen Lage zu finden. Im Zentrum stehen jene Menschen, die vor Ort improvisieren, planen und riskieren mussten: Höhlentaucher, ein Grundwasserexperte, medizinisches Personal. Der Film begleitet ihre Perspektiven, ohne den Ausgang der Geschichte vorwegzunehmen, und macht die Ungewissheit spürbar, mit der die Beteiligten damals konfrontiert waren.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jimmy Chin. In dem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2021 treten unter anderem der Höhlentaucher Jim Warny, der Grundwasserexperte Thanet Natisri sowie die Taucher John Volanthen und Derek Anderson auf, die als Beteiligte der damaligen Ereignisse ihre Sicht schildern. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm mit dramatischer Erzählstruktur verbindet der Titel Interviews mit einer Nacherzählung realer Ereignisse. Das Schlagwort "Nach wahrer Begebenheit" verweist darauf, dass der Film sich eng an das tatsächliche Geschehen hält, statt es fiktional auszuschmücken. Die Zusammensetzung der Besetzung – Taucher, Experten, keine Schauspieler im klassischen Sinn – zeigt, dass der Film auf die unmittelbaren Zeugen setzt statt auf nachgestellte Spielszenen mit bekannten Darstellern. Die Kombination aus Dokumentarfilm und Drama deutet an, dass neben der sachlichen Rekonstruktion auch die emotionale Zuspitzung der Situation im Mittelpunkt steht: Menschen unter extremem Druck, deren Entscheidungen über Leben und Tod bestimmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 8,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig noch begrenztes Meinungsbild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile vier Jahre vergangen, der zeitliche Abstand zu den geschilderten Ereignissen von 2018 ist damit ebenfalls überschaubar, was dem Film eine gewisse Unmittelbarkeit verleiht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht er sich in jene Werke ein, die reale Katastrophen- und Rettungssituationen anhand von Zeugenaussagen aufarbeiten, ohne auf fiktionale Nacherzählung zurückzugreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jim Warny als Self
- Thanet Natisri als Self
- John Volanthen als Self
- Derek Anderson als Self
- Rick Stanton als Self
- Mikko Paasi als Self
- Richard Harris als Self
- Josh Morris als Self
- Mitch Torrel als Self
- Craig Challen als Self
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Verfügbarkeit
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