The Rider (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chloé Zhao |
|---|---|
| Genre | Drama, Western |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-03-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (577 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Rodeo-Unfall, der beinahe tödlich endet, wirft den jungen Cowboy Brady Blackburn aus der Bahn. Die Ärzte lassen keinen Zweifel: Er wird nie wieder reiten können. Für Brady ist das mehr als ein beruflicher Einschnitt, denn seine Umwelt und vor allem er selbst definieren ihn als Sioux-Nachkommen fast ausschließlich über die Arbeit mit Pferden.
Was bleibt, ist eine existenzielle Krise. Schwer wiegen der abschätzige Blick seines Vaters, der Abschied von enttäuschten Fans und das Fehlen jenes Gefühls von Freiheit, das ihn nur auf dem Rücken eines Pferdes durchströmt.
Entstehungsgeschichte
Chloé Zhao hat den Film inszeniert, erschienen ist er 2018. Brady Jandreau spielt die Hauptrolle, daneben stehen Tim Jandreau, Lilly Jandreau und Cat Clifford vor der Kamera. Auffällig ist, dass drei der vier genannten Darsteller denselben Nachnamen tragen und der Hauptdarsteller seinen Vornamen mit der Figur teilt. Die Freigabe ab 12 Jahren spricht für einen Stoff, der ohne drastische Gewalt auskommt.
Hinter den Kulissen
Drama und Western: Das Genrepaar beschreibt hier keinen Film über Revolverhelden, sondern über einen Mann, dem das zentrale Element des Westerns, das Reiten, genommen wird. Rodeo, Fans und Ärzte verorten die Geschichte in der Gegenwart, während Pferde, Cowboy-Identität und die Weite der Arbeit die Motive des klassischen Westerns aufrufen. Die Anlage ist bewusst still: Kein Gegner muss besiegt werden, der Konflikt spielt sich zwischen dem Körper, der nicht mehr kann, und einem Selbstbild ab, das nicht loslassen will. Der Blick des Vaters und die Erwartungen des Umfelds machen daraus zugleich eine Geschichte über Männlichkeit und Herkunft.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,3 von 10 zeigt eine deutlich positive Aufnahme, wenn auch bei einer noch überschaubaren Zahl von Stimmen im dreistelligen Bereich. Acht Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Westerns, die das Genre nach innen wendet und statt Pathos die Frage stellt, wer ein Mensch ist, wenn er das nicht mehr tun kann, was ihn ausmacht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brady Jandreau als Brady Blackburn
- Tim Jandreau als Wayne Blackburn
- Lilly Jandreau als Lilly Blackburn
- Cat Clifford als Cat Clifford
- Terri Dawn Pourier als Terri Dawn Pourier
- Lane Scott als Lane Scott
- Tanner Langdeau als Tanner Langdeau
- James Calhoon als James Calhoon
- Derrick Janis als Victor Chasing Hawk
- Greg Barber als Bar Owner
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Verfügbarkeit
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