The Velvet Underground (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Todd Haynes |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht die Entstehung eines Klangs, der sich nicht in eine einzige Schublade pressen lässt: literarisch und roh zugleich, von der Straße geprägt und dennoch mit Ambitionen zur hohen Kunst. Der Film verfolgt, wie sich aus diesen Gegensätzen eine musikalische Handschrift formt, die als Ausdruck ihrer Zeit gelesen werden kann und zugleich darüber hinausweist. Statt einer linearen Erfolgsgeschichte geht es um das Zusammenspiel widersprüchlicher Einflüsse, aus denen die Band ihre Identität gewinnt.
Entstehungsgeschichte
Todd Haynes hat diesen Dokumentarfilm über The Velvet Underground 2021 realisiert. Im Mittelpunkt stehen die Bandmitglieder Lou Reed, John Cale, Sterling Morrison und Maureen Tucker. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und ordnet sich als musikalisches Dokumentarwerk ein, das sich ausschließlich mit der Gruppe selbst befasst.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm mit Musikschwerpunkt legt nahe, dass hier kein nacherzähltes Bandporträt im klassischen Sinn entsteht, sondern eine Annäherung an ein kulturelles Phänomen über dessen innere Widersprüche. Die Beschreibung betont bewusst Gegensatzpaare – zeitlos und zeitgebunden, literarisch und realistisch, hohe Kunst und Straßenkultur –, was auf eine assoziative, thematisch verdichtete Erzählweise schließen lässt statt auf eine chronologische Abhandlung. Dass ausschließlich die vier Musiker als Besetzung genannt werden, unterstreicht, dass der Film aus dem Material und den Stimmen der Band selbst schöpft, statt auf externe Kommentatoren als tragende Perspektive zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein Bild ab, das solide, aber nicht überschwänglich ausfällt – typisch für ein Nischenpublikum, wie es Musikdokumentationen häufig anspricht. Seit der Veröffentlichung 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark erweitert hätte, was auf ein eher spezialisiertes als breites Publikum hindeutet. Innerhalb des Genres dokumentarischer Musikfilme reiht sich der Titel als Werk ein, das weniger auf Vollständigkeit als auf die Vermittlung eines künstlerischen Spannungsfelds setzt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Lou Reed als Self (archive footage)
- John Cale als Self
- Sterling Morrison als Self (archive footage)
- Maureen Tucker als Self
- Jonas Mekas als Self
- Jonathan Richman als Self
- John Waters als Self
- Nico als Self (archive footage)
- David Bowie als Self (voice)
- Doug Yule als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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