The Voices (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marjane Satrapi |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-01-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.243.672 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.959 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jerry ist ein freundlicher Mann in einer amerikanischen Kleinstadt. Er hat gerade eine Stelle in einer Badewannenfabrik angetreten, die ihm Freude macht, und ansonsten dreht sich sein Leben um seine Haustiere. Was die Kollegen nicht wissen: Jerry ist schizophren und muss regelmäßig zu gerichtlich angeordneten Sitzungen bei seiner Psychotherapeutin, die sicherstellen soll, dass er seine Medikamente nimmt.
Unter dem Einfluss der Tabletten wird seine sonst bunte, heitere Welt grau und trist. Also setzt er die Pillen eigenmächtig ab. Von da an kann der etwas einsame Jerry mit seinen Tieren sprechen: Der gutmütige Hund Bosco und der zutiefst bösartige Kater Mr. Whiskers versuchen, sein Denken und Handeln in entgegengesetzte Richtungen zu lenken. Wohin dieser Streit führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Marjane Satrapi inszenierte den Film, der 2014 herauskam und damit zwölf Jahre alt ist. Zu sehen sind Ryan Reynolds, Gemma Arterton, Anna Kendrick und Jacki Weaver. Die Freigabe ab 16 Jahren setzt eine klare Grenze und zeigt, dass der Stoff trotz seiner komödiantischen Anteile nicht für ein junges Publikum gedacht ist.
Hinter den Kulissen
Komödie, Krimi, Horror und Fantasy in einem Titel: Diese Kombination ist ungewöhnlich und verrät viel über die Machart. Der Fantasy-Anteil liegt in den sprechenden Tieren, der Horror in dem, was ein Mensch ohne Medikamente und mit einem bösartigen Berater anrichten kann, der Krimi in den Folgen, die sich daraus ergeben dürften. Die Komödie entsteht aus dem Kontrast zwischen Jerrys Freundlichkeit und der Dunkelheit, die sich unter der Oberfläche auftut. Das Thema psychische Krankheit wird dabei zum Motor der Handlung, und die Figur ist nicht als Ungeheuer angelegt, sondern als jemand, der Halt sucht.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,3 von 10 auf einer Basis im niedrigen vierstelligen Bereich spricht für ein geteiltes Echo: Ein Teil des Publikums geht mit dem Tonfall mit, ein anderer offenbar nicht. Bei einem Genremix, der Grausamkeit und Komik so eng verzahnt, ist das kein Zufall. Zwölf Jahre nach der Veröffentlichung bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie schwer Horrorkomödien einzuordnen sind, deren Witz aus einer ernsten Diagnose entsteht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ryan Reynolds als Jerry Hickfang / Mr. Whiskers (voice) / Bosco (voice) / Deer (voice) / Bunny Monkey (voice)
- Gemma Arterton als Fiona
- Anna Kendrick als Lisa
- Jacki Weaver als Dr. Warren
- Ella Smith als Alison
- Paul Chahidi als Dennis Kowalski
- Stanley Townsend als Sheriff Weinbacher
- Adi Shankar als John
- Sam Spruell als Dave
- Valerie Koch als Jerry's Mother
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Verfügbarkeit
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