The Wackness - Verrückt sein ist relativ (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Levine |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-07-03 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.175.469 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (322 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New York im Sommer 1994. Giuliani ist gerade gewählt worden, und die Stadt pulsiert im Takt des Hip-Hop. Für Luke Shapiro ist die Schulzeit vorbei, doch unbeschwert ist er nicht. Er versorgt seine Highschool mit Gras und fühlt sich trotzdem fehl am Platz: keine Freunde, noch keine Erfahrungen mit Mädchen, verschuldete Eltern, und nach den Ferien wartet die Universität.
Einer seiner Kunden ist der Psychiater Dr. Squires. Die beiden haben einen Tausch vereinbart, Gras gegen Therapiesitzungen. Doch auch der Therapeut steckt in der Krise. Er langweilt sich, seine Ehe zerfasert, seine Patienten werden weniger, und die Zeit vergeht ihm zu schnell. Beide wollen den Zusammenbruch vermeiden und sich lebendig fühlen. Gemeinsam ziehen sie durch den Sommer und durch die Stadt, auf der Suche nach Abenteuern, nach Frauen und nach einem Sinn im eigenen Leben.
Entstehungsgeschichte
Jonathan Levine inszenierte den Film, der 2008 erschien und damit auf einen Sommer zurückblickt, der zu diesem Zeitpunkt bereits vierzehn Jahre zurücklag. Josh Peck, Ben Kingsley, Famke Janssen und Olivia Thirlby gehören zur Besetzung. Hierzulande trägt der Film den Zusatz „Verrückt sein ist relativ“.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Liebesfilm fließen in dieser Geschichte zusammen. Die ungleiche Freundschaft zwischen einem jungen Dealer und seinem Therapeuten liefert die komischen Momente, die persönlichen Krisen beider Figuren das dramatische Gewicht und die Suche nach Liebe und Nähe den romantischen Strang.
Aufschlussreich ist die Spiegelung der Hauptfiguren. Der eine steht am Anfang des Erwachsenenlebens, der andere hat das Gefühl, dass ihm die Zeit davonläuft. Beide sind orientierungslos, nur aus unterschiedlichen Gründen. Die Verankerung im Sommer 1994, mit Hip-Hop als Klangfarbe der Stadt, macht aus der Geschichte vom Erwachsenwerden zugleich ein Porträt New Yorks in einem ganz bestimmten Moment.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,4 von 10 bei einigen hundert Stimmen spricht für eine wohlwollende, aber nicht überschwängliche Aufnahme. Die Mischung aus Witz und Melancholie findet Zuspruch, ohne den Film aus dem Feld herausragen zu lassen.
18 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film selbst zu einem doppelten Rückblick geworden: ein Werk von 2008, das auf die Mitte der Neunziger schaut. Im Feld der tragikomischen Geschichten vom Erwachsenwerden setzt er auf die Verbindung zweier Lebenskrisen in ganz unterschiedlichen Altersstufen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Josh Peck als Luke Shapiro
- Ben Kingsley als Dr. Squires
- Famke Janssen als Kristin Squires
- Olivia Thirlby als Stephanie
- Mary-Kate Olsen als Union
- Jane Adams als Eleanor
- Method Man als Percy
- Aaron Yoo als Justin
- Talia Balsam als Mrs. Shapiro
- David Wohl als Mr. Shapiro
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Verfügbarkeit
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