The Yes Men (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sarah Price |
|---|---|
| Genre | Komödie, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 77 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-07 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Männer schlüpfen in seriöse Anzüge, treten bei internationalen Wirtschaftskonferenzen auf und geben sich als Vertreter der Welthandelsorganisation aus. Mit Power-Point-Präsentationen, absurd überzeichneten Thesen und gelegentlichen Kostümauftritten – etwa einem hautengen Anzug, der selbst Superhelden neidisch machen würde – ziehen sie ihr Publikum in ihren Bann. Sie zeigen Computeranimationen, in denen aus menschlichen Ausscheidungen Burger für McDonald's entstehen, und lassen sich dabei kaum jemand entlarven. Selbst große Fernsehsender fallen auf die Inszenierung herein. Der Film begleitet diese Auftritte und zeigt, wie weit sich Wirtschaft und Medien narren lassen, ohne die einzelnen Aktionen bis zum Ende auszuwerten.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2003 unter der Regie von Dan Ollman. Im Mittelpunkt stehen die realen Aktivisten Mike Bonanno und Andy Bichlbaum, die als die „Yes Men“ auftreten. Zu den weiteren im Film gezeigten Personen zählen Michael Moore und Patrick Lichty. Der Film ist als Komödie und Dokumentarfilm eingeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Dokumentarfilm verweist auf die Machart: Es handelt sich nicht um eine distanzierte Beobachtung, sondern um eine Aufzeichnung von Aktionen, die selbst komödiantisch angelegt sind. Die Protagonisten agieren nicht als klassische Interviewpartner, sondern als Ausführende ihrer eigenen Inszenierungen, wodurch der Film zwischen Reportage und Performance oszilliert. Dass reale Konferenzen und Fernsehsender getäuscht werden, macht die Grenze zwischen Dokumentation und Aktion selbst zum Thema des Films, ohne dass dafür zusätzliche dramaturgische Mittel nötig wären.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dokumentarischer Arbeiten mit satirischem Anspruch. Seit dem Erscheinen 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Beispiel für die mediale Verbindung von Aktivismus, Täuschung und Unterhaltung erscheinen lässt. Innerhalb der Schnittmenge von Komödie und Dokumentarfilm besetzt er eine Nische, die auf Direktkonfrontation mit realen Institutionen statt auf nachgestellte Szenen setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Mike Bonanno als Himself
- Andy Bichlbaum als Himself
- Michael Moore als Himself
- Patrick Lichty als Himself
- Sal Salamone als Himself
- Phil Bayly als Chicago Newreporter
- Andy Bichlbaum als Dr. Andreas Bichlbauer
- Philip De Lorenzo als Himself
- Greg Palast als Himself
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Verfügbarkeit
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