Theo & Hugo (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olivier Ducastel |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-04-27 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Théo und Hugo begegnen sich in einem Pariser Cruising-Club und verbringen dort die ersten Momente ihrer Geschichte miteinander. Erst als sie das Lokal verlassen, wird ihnen klar, dass sie im Moment der Begierde kein Kondom benutzt haben. Diese Erkenntnis verändert alles: Hugo ist HIV-positiv, seine Viruslast gilt als nicht nachweisbar, doch für Théo besteht dennoch ein Ansteckungsrisiko. Von diesem Moment an ziehen die beiden durch das nächtliche Paris, konfrontiert mit Angst, Nähe und der Frage, was aus dieser Nacht werden kann. Der Film selbst hält sich an einen engen zeitlichen Rahmen, er beginnt um 4:27 Uhr im Club und endet um sechs Uhr morgens, sodass die Handlung nahezu in Echtzeit abläuft.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Olivier Ducastel bei diesem Drama aus dem Jahr 2016, das zugleich als Liebesfilm angelegt ist. In den Hauptrollen sind Geoffrey Couët und François Nambot als Théo und Hugo zu sehen, an ihrer Seite stehen Georges Daaboul und Elodie Adler.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier in einer sehr konzentrierten Form: Die Geschichte spielt sich innerhalb von etwas mehr als anderthalb Stunden Nacht ab, was der Erzählung eine dichte, fast unmittelbare Wirkung verleiht. Die Ausgangssituation, ein ungeschützter Moment mit ernsten gesundheitlichen Konsequenzen, macht deutlich, dass es hier nicht um eine leichte Romanze geht, sondern um eine Beziehung, die von Anfang an mit einer realen Belastung konfrontiert ist. Dass die Handlung sich auf zwei Figuren und einen begrenzten Zeitraum konzentriert, verweist auf eine Erzählweise, die weniger auf äußere Handlung als auf die Auseinandersetzung der beiden Männer miteinander setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem Bereich, der auf ein überschaubares, aber nicht unbedeutendes Publikumsecho hindeutet. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Machart des Films etwas geändert hätte: Er bleibt ein Beispiel für ein Liebesdrama, das seine Spannung aus der Beschränkung auf einen kurzen Zeitraum und eine unmittelbare, körperliche wie emotionale Krise zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Geoffrey Couët als Théo
- François Nambot als Hugo
- Georges Daaboul als Le vendeur syrien
- Elodie Adler als L'infirmière
- Claire Deschamps als L'interne
- Jeffry Kaplow als Le voisin raleur
- Marieff Ditier als La femme du métro
- Mario Fanfani als Homme au smartphone
- Bastien Gabriel als Partenaire de Hugo
- Miguel Ferreira als Premier partenaire de Théo
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Verfügbarkeit
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