Till - Kampf um die Wahrheit (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chinonye Chukwu |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-10-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 33.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.498.884 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (367 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mamie Till-Mobley ist verwitwet und zieht ihren Sohn allein groß. In Chicago arbeitet sie als einzige schwarze Frau bei der Air Force. Ihr 14-jähriger Sohn Emmett wird 1955 in Mississippi beschuldigt, mit einer weißen Frau geflirtet zu haben. Ein Mob nimmt die Dinge selbst in die Hand, und der Junge wird auf brutale Weise gelyncht.
Nach dem Mord trifft Mamie eine Entscheidung, die sie zur Aktivistin macht: Die Welt soll sehen, was ihrem Kind angetan wurde. Sie überlässt dem Jet Magazine die exklusiven Rechte an den Bildern des verstümmelten Leichnams. Dadurch erlangt das Verbrechen weltweite Aufmerksamkeit. Ihr Satz, sie wolle, dass die Welt sieht, was man ihrem Jungen angetan hat, fasst den Antrieb dieser Mutter zusammen. Der Film erzählt die wahre Geschichte eines afroamerikanischen Jugendlichen, der aus rassistischen Motiven ermordet wurde, und der Frau, die das Schweigen darüber nicht hinnahm.
Entstehungsgeschichte
Chinonye Chukwu hat den Film inszeniert, der 2022 erschien. Danielle Deadwyler verkörpert Mamie Till-Mobley, Jalyn Hall spielt ihren Sohn Emmett. Außerdem gehören Frankie Faison und Haley Bennett zur Besetzung. Eine Freigabe ab 12 Jahren erlaubt auch jüngeren Jugendlichen den Zugang zu diesem Kapitel der Geschichte.
Hinter den Kulissen
Drama und Historienfilm verbinden sich hier mit einem Stoff nach wahrer Begebenheit. Das verpflichtet zu einem besonderen Umgang: Es geht um ein reales Opfer und eine reale Mutter, deren Trauer öffentlich wurde. Die Erzählung verlagert den Schwerpunkt dabei bewusst vom Verbrechen auf die Reaktion darauf.
Bemerkenswert ist, dass die Hauptfigur nicht als Heldin im klassischen Sinn angelegt ist, sondern als Frau, die aus einem geordneten Alltag gerissen wird und erst durch den Verlust zur politischen Stimme wird. Das Motiv des Sehens zieht sich durch die gesamte Geschichte. Die Bilder des Leichnams sind kein Nebenschauplatz, sondern der Kern ihres Handelns, weil sie das Unsichtbare sichtbar machen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,3 von 10, gestützt auf einige hundert Stimmen, zeigt eine deutlich positive Aufnahme. Seit dem Erscheinen sind erst 4 Jahre vergangen, der Film ist also noch jung. Unter den Historiendramen über rassistische Gewalt in den USA nimmt er eine klare Position ein, weil er die Perspektive der Mutter ins Zentrum stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Danielle Deadwyler als Mamie Till-Mobley
- Jalyn Hall als Emmett Till
- Frankie Faison als John Carthan
- Haley Bennett als Carolyn Bryant
- John Douglas Thompson als Moses Wright
- Whoopi Goldberg als Alma
- Jayme Lawson als Myrlie Evers
- Tosin Cole als Medgar Evers
- Kevin Carroll als Rayfield Mooty
- Sean Patrick Thomas als Gene Mobley
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Verfügbarkeit
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