Tokyo Drifter - Der Mann aus Tokio (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Seijun Suzuki |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Action |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-04-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (216 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Yakuza-Boss namens Kurata löst sein eigenes kriminelles Imperium auf und stellt seine Leute vor die Wahl, sich einen neuen Weg zu suchen. Für seinen treuesten Mann, Tetsuya „Phoenix Tetsu“ Hondo, bedeutet das eigentlich Freiheit von der alten Ordnung. Doch der rivalisierende Anführer Otsuka wittert eine Gelegenheit und bietet Tetsu eine Position in seiner eigenen Organisation an. Tetsu lehnt ab, aus Loyalität zu einem Boss, der selbst nicht mehr im Geschäft ist. Diese Weigerung hat Konsequenzen: Otsuka beauftragt den skrupellosen Auftragskiller Tatsuzo, genannt „die Viper“, Tetsu aus dem Weg zu räumen. Während die Viper ihn quer durchs Land verfolgt, muss Tetsu erkennen, dass die Gefahr nicht nur von außen kommt – der Verdacht wächst, dass einer seiner früheren Weggefährten ihn verraten hat.
Entstehungsgeschichte
„Tokyo Drifter – Der Mann aus Tokio“ entstand 1966 unter der Regie von Seijun Suzuki. Zur Besetzung gehören Tetsuya Watari, Chieko Matsubara, Hideaki Nitani und Tamio Kawachi. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Elemente des Yakuza-Films mit Thriller- und Actionanteilen, angetrieben von einem klassischen Motiv: Loyalität, die sich gegen den Willen einer Organisation stellt und dadurch zur Zielscheibe wird. Die Konstellation aus einem Mann, der sich aus dem kriminellen System lösen will, und einem Killer, der ihn dennoch nicht loslässt, erzeugt eine Verfolgungsdynamik, die den Film über weite Strecken trägt. Dass der Verrat aus den eigenen Reihen kommen könnte, verschiebt den Konflikt von einer reinen Außenbedrohung hin zu einer Frage des Vertrauens innerhalb der Gruppe, was der Handlung eine zusätzliche psychologische Ebene gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht extrem breit diskutierten Bereich. Seit seiner Entstehung 1966 sind inzwischen 59 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühere Phase des japanischen Genrekinos einordnet. Innerhalb der Kombination aus Thriller, Krimi und Action steht er für eine Spielart des Yakuza-Sujets, die stärker auf Verfolgung und persönliche Loyalität setzt als auf reine Gewaltdarstellung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tetsuya Watari als Tetsuya "Phoenix Tetsu" Hondo
- Chieko Matsubara als Chiharu
- Hideaki Nitani als Kenji Aizawa
- Tamio Kawachi als Tatsuzo the Viper
- Eiji Gō als Tanaka
- Tomoko Hamakawa als Mutsuko
- Takeshi Yoshida als Keiichi
- Isao Tamagawa als Umetani
- Eimei Esumi als Otsuka
- Ryuji Kita als Kurata
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Verfügbarkeit
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