Tokyo Gore Police (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yoshihiro Nishimura |
|---|---|
| Genre | Horror, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6 (383 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer nicht allzu fernen Zukunft hat Japan seine Polizei privatisiert, um dem Verbrechen mit mehr Schlagkraft zu begegnen. Die Tokyo Police Corporation geht mit größter Härte gegen jede Form von Unrecht vor und kennt bei der Ausübung ihrer Pflicht kaum Grenzen. Dennoch gerät sie an ihre Grenzen, als eine Bande von Superschurken auftritt, die sich „Die Ingenieure“ nennt.
Die Verbrecher nutzen Genmanipulation, um sich durch Mutationen in nahezu unbesiegbare Kampfmaschinen zu verwandeln. Allein die junge Polizistin Ruka scheint dieser Bedrohung gewachsen. Ihr Antrieb ist allerdings nicht nur das Gesetz: Der Anführer der Gen-Gangster hat ihren Vater getötet. Auf dem Weg zu ihm muss sich Ruka durch ganze Horden von Gegnern kämpfen, und sie nimmt diesen blutigen Weg bereitwillig auf sich.
Entstehungsgeschichte
Yoshihiro Nishimura führte Regie bei diesem Spielfilm aus dem Jahr 2008. Eihi Shiina und Yukihide Benny gehören zur Besetzung, ebenso 板尾創路 und ジジ・ぶぅ. Die Geschichte stellt eine einzelne Heldin gegen eine ganze Gruppe von Gegnern, was die Besetzung auf eine zentrale Figur und ihre Widersacher ausrichtet. Die Freigabe ab 18 Jahren macht deutlich, dass sich der Film ausschließlich an ein erwachsenes Publikum richtet.
Hinter den Kulissen
Horror, Action und Science Fiction greifen hier ineinander. Die Zukunftsvision einer privatisierten Polizei liefert den dystopischen Rahmen, die genmanipulierten Mutanten den Horror, die Jagd der Polizistin auf die Täter die Action. Schon die Handlung, in der sich Ruka durch Gangsterhorden hindurchkämpfen muss, zeigt, dass drastische Gewalt nicht Randerscheinung, sondern Kern des Konzepts ist.
Unter der Oberfläche steckt ein Rachemotiv: Der persönliche Verlust verwandelt die Ordnungshüterin in eine Jägerin. Zugleich stellt die Anlage eine Frage, die über das Spektakel hinausreicht, nämlich was geschieht, wenn staatliche Gewalt zum Geschäft wird und ihre Grenzen verliert.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,0 von 10 spricht für ein geteiltes Echo. Getragen wird der Wert von einigen hundert Stimmen, also einer eher schmalen Grundlage.
Der Film liegt inzwischen 18 Jahre zurück. Im Horrorkino gehört er zu jener Spielart, die Übertreibung und Körperverwandlung bewusst ins Groteske treibt und mit Science-Fiction-Motiven verbindet. Wer sich darauf einlässt, bekommt keine leise Dystopie, sondern eine auf Überwältigung angelegte Genremischung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eihi Shiina als Ruka
- Itsuji Itao als Key Man
- Yukihide Benny als Tokyo Police Chief Officer
- Jiji Bû als Barabara-Man
- Ikuko Sawada als Independent Bar Owner
- Cay Izumi als Dog Girl
- Keisuke Horibe als Ruka's Father
- Shun Sugata als Tokyo Police Commissioner
- Tak Sakaguchi als Koji Tanaka
- Ayano Yamamoto
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Verfügbarkeit
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