Torrente - Der dumme Arm des Gesetzes (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Santiago Segura |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-03-13 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.735.799 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (342 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Torrente ist Polizeiinspektor in Madrid und in seinem Viertel berüchtigt. Man nennt ihn den dummen Arm des Gesetzes, und der Spitzname hat seinen Grund. Schon am frühen Morgen schwer betrunken, rast er durch die Stadt und richtet mehr Schaden an als die Ganoven, die er eigentlich fangen sollte.
Sein Egoismus kennt kaum Grenzen. Den behinderten Vater schickt er zum Betteln, bei gefährlichen Situationen hält er sich stets zurück, und festgenommen werden von ihm nur kleine Diebe ausländischer Herkunft. Mit Rafi, dem bemitleidenswerten Nachbarsjungen mit der dicken Brille, freundet er sich nur an, um dessen hübsche, aber vulgäre Verwandte anzustarren. Eines Tages erfährt Torrente von einem großen Drogentransport. Zusammen mit dem tollpatschigen Rafi und dessen kaum klügeren Freunden will er nun den großen Coup landen.
Entstehungsgeschichte
Santiago Segura inszenierte den Film, der 1998 herauskam, und steht zugleich an erster Stelle der Besetzung. Neben ihm spielen Javier Cámara, Neus Asensi und Chus Lampreave.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi bilden die Genremischung. Der Krimi liefert das Gerüst mit Polizei, Ganoven und Drogentransport, die Komödie kehrt dieses Gerüst um. Denn der Gesetzeshüter ist hier selbst das größte Problem.
Die Anlage des Films lebt von einem Antihelden, der alle Erwartungen an einen Polizisten unterläuft. Torrente ist feige, trinkt, nutzt seinen Vater aus und begegnet Menschen mit Vorurteilen. Die Komik entsteht aus diesem Abstand zwischen Amt und Verhalten. Statt eines Kommissars, der ein Verbrechen aufklärt, steht ein Mann im Zentrum, der eine Straftat zur eigenen Bereicherung nutzen will. Seine Begleiter sind ebenso unbeholfen wie er, was eine Gruppe von Verlierern ergibt, deren großer Plan von Beginn an wacklig wirkt. Schon der Spitzname der Hauptfigur zeigt, dass die Geschichte auf Überzeichnung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 erreicht der Film eine Bewertung im Mittelfeld, getragen von einigen hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 28 Jahre vergangen. Innerhalb der Krimikomödie steht der Titel für eine Spielart, die ihren Humor nicht aus einem sympathischen Helden, sondern aus einer durch und durch unangenehmen Hauptfigur zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Santiago Segura als José Luis Torrente
- Javier Cámara als Rafi
- Neus Asensi als Amparito
- Chus Lampreave als Reme
- Tony Leblanc als Padre
- Julio Sanjuán als Malaguita
- Jimmy Barnatán als Toneti
- Darío Paso als Bombilla
- Carlos Perea als Carlitos
- Manuel Manquiña als Francés
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