Total Recall - Die totale Erinnerung (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Verhoeven |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-06-01 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 65.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 261.317.921 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (6.690 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Douglas Quaid arbeitet 2084 auf einer Baustelle, träumt jede Nacht vom Mars und geht schließlich zu Rekall — einer Firma, die künstliche Urlaubserinnerungen einsetzt. Er bucht eine Reise zum Mars, in der er Geheimagent ist.
Während des Eingriffs bricht etwas durch: Er hat bereits eine gelöschte Erinnerung. Von diesem Punkt an wird er von seiner eigenen Frau und von Auftragsmördern gejagt und findet auf dem Mars einen Widerstand vor, der ihn zu kennen behauptet. Der Film lässt bis zur letzten Einstellung offen, ob irgendetwas davon geschieht.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Philip K. Dicks Erzählung "Erinnerungen en gros" von 1966. Ronald Shusett erwarb 1974 die Rechte für tausend Dollar und schrieb mit Dan O'Bannon ein Drehbuch.
Danach vergingen fünfzehn Jahre. David Cronenberg verfasste zwölf Fassungen und stieg wegen unterschiedlicher Vorstellungen aus; insgesamt entstanden über dreißig Drehbuchfassungen. Arnold Schwarzenegger verfolgte den Stoff seit Mitte der 1980er, überzeugte Carolco Pictures zum Rechtekauf und holte Paul Verhoeven auf Grundlage von "RoboCop".
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von April bis September 1989 überwiegend in den Estudios Churubusco in Mexiko-Stadt, auf fünfundvierzig Bühnen und mit bis zu fünfhundert Beteiligten. Das Budget lag zwischen 48 und 80 Millionen Dollar und machte den Film zu einem der teuersten seiner Zeit.
Rob Bottin verantwortete die Effekte — über hundert Einstellungen, sämtlich handgemacht mit Prothesen, Animatronik und Sprengsätzen. Die bekanntesten Bilder, vom aufquellenden Gesicht bis zur Tarnung als Frau, entstehen ohne einen einzigen Rechnereffekt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 261 Millionen Dollar ein und war der fünfterfolgreichste des Jahres 1990. Er erhielt einen Sonder-Oscar für die visuellen Effekte.
Die Besprechungen waren zwiespältig — gelobt wurden Effekte und Tempo, kritisiert die Härte der Gewaltdarstellung. Was geblieben ist, ist die Mehrdeutigkeit: Verhoeven hat mehrfach bestätigt, dass der Film als Traum gelesen werden kann, und dass ihm genau daran gelegen war.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arnold Schwarzenegger als Quaid
- Rachel Ticotin als Melina
- Sharon Stone als Lori
- Michael Ironside als Richter
- Marshall Bell als George / Kuato
- Michael Champion als Helm
- Mel Johnson Jr. als Benny
- Roy Brocksmith als Dr. Edgemar
- Rosemary Dunsmore als Dr. Lull
- Ronny Cox als Cohaagen
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