À trois, on y va (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jérôme Bonnell |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-03-25 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (154 Stimmen) |
Worum es geht
Charlotte und Micha wirken wie ein glückliches Paar, doch die Fassade trägt nur oberflächlich. Charlotte pflegt neben ihrer Beziehung zu Micha eine Affäre mit Mélodie, die sie ihm gegenüber als reine Freundschaft ausgibt. Micha ahnt davon nichts Genaueres, denn auch er hat heimlich eine Affäre mit Mélodie. Damit ist Mélodie die einzige der drei, die das komplette Bild der Verstrickung überblickt, während Charlotte und Micha jeweils nur ihren eigenen Teil des Geheimnisses kennen. Die Konstellation zwingt alle Beteiligten zu Vorsicht und Heimlichtuung, wodurch sich zwangsläufig Situationen ergeben, die aus dem Ruder laufen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2015 unter der Regie von Jérôme Bonnell. Die Besetzung umfasst Anaïs Demoustier als Mélodie, Félix Moati als Micha, Sophie Verbeeck als Charlotte sowie Patrick d'Assumçao. Es handelt sich um eine Komödie mit Liebesfilm-Elementen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Liebesfilm passt zur Struktur der Geschichte: Ein Dreiecksverhältnis, in dem jede Figur nur einen Ausschnitt der Wahrheit kennt, bietet klassischen Nährboden für komisches Verwechslungspotenzial, ohne die emotionale Ebene der Beziehungen zu verlieren. Dass Mélodie als einzige Figur den vollen Überblick hat, verschiebt die Erzählperspektive weg von reiner Situationskomik hin zu einer Beobachtung darüber, wie unterschiedlich Menschen mit geteiltem Wissen und Nichtwissen umgehen. Die Konstellation aus vier Figuren, von denen drei in wechselnden Kombinationen verstrickt sind, deutet auf ein Kammerspiel-artiges Erzählen hin, das auf Dialoge und Beziehungsdynamik statt auf äußere Handlung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Seit seiner Entstehung 2015 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Zahl der Stimmen merklich vergrößert hätte, was auf ein begrenztes, aber offenbar konstantes Interesse hindeutet. Innerhalb der französischen Beziehungskomödie reiht sich der Film mit seiner Dreieckskonstruktion in eine Tradition ein, die menschliche Verstrickungen mit leichter Hand erzählt, ohne dabei die Ambivalenz der Gefühle zu glätten.
Bilder



Besetzung & Stab
- Anaïs Demoustier als Mélodie
- Félix Moati als Micha
- Sophie Verbeeck als Charlotte
- Patrick d'Assumçao als William
- Laure Calamy als A defendant
- Olivier Broche
- Hannelore Cayre
- Claire Magnin
- Caroline Baehr
- Pierre Bizet
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