Tschernobyl 1986 (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Danila Koslowski |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Action |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-04-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.459.306 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (586 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach der Explosion des Kernkraftwerks von Tschernobyl muss zugleich sichergestellt werden, dass das Wasser unter dem Reaktor ausgespült wird. Mit diesem Auftrag wird Alexey betraut; Unterstützung erhält er vom Ingenieur Valera und vom Militärtaucher Boris. Zeit für einen durchkalkulierten Plan bleibt dem Trio nicht, denn der Schmelzkern nähert sich, und das Wasser im Reservoir unter dem Reaktor wird von Stunde zu Stunde heißer. Trotzdem begibt sich die Gruppe auf die tödliche Mission und steigt in das Inferno hinab, um den womöglich schrecklichsten Verlauf der Katastrophe abzuwenden.
Entstehungsgeschichte
Danila Kozlovsky führte bei diesem Film aus dem Jahr 2021 Regie und steht zugleich an erster Stelle der Besetzung, zu der außerdem Oxana Akinschina, Филипп Авдеев und Ravshana Kurkova gehören. Unter dem Titel Chernobyl: Abyss ist die Produktion ebenfalls bekannt. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Action stehen nebeneinander, und der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit. Diese Zusammenstellung erklärt die Bauweise: Der historische Rahmen ist gesetzt und in seinem Ausgang bekannt, die Spannung entsteht deshalb nicht aus der Frage, was geschah, sondern aus der Enge der Aufgabe. Drei Männer, ein Zeitfenster, ein Weg nach unten – die Anlage ist auf wenige Personen und einen klar umrissenen Auftrag zugeschnitten. Der Dramenanteil liegt darin, dass die Beteiligten das Risiko kennen, dem sie sich aussetzen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 liegt die Bewertung im mittleren Bereich, bei einigen hundert Stimmen. Fünf Jahre nach dem Erscheinen ist die Datenbasis noch nicht groß, ordnet den Titel aber in ein Feld ein, in dem Katastrophenstoffe häufig zwischen Dokumentarnähe und Genreform stehen. Der Film wählt erkennbar die Genreform, ohne den Ernst des Stoffes zu verharmlosen. Dass die Regie in denselben Händen liegt wie die Hauptrolle, verstärkt diesen Zuschnitt zusätzlich: Die Erzählung folgt eng einer Figur und ihrem Weg unter den Reaktor, statt das Geschehen auf viele Perspektiven zu verteilen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Danila Kozlovsky als Alexey
- Oksana Akinshina als Olga
- Philipp Avdeev als Valera
- Ravshana Kurkova als Dina
- Arthur Beschastny als Stysin
- Nikolay Kozak als Military diver Boris
- Igor Chernevich als Tropin
- Anton Shvarts als Soldier
- Andrey Archakov
- Samvel Tadevossian als Firefighter Tigran
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.