Tully - Dieses verdammte Mutterglück (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jason Reitman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 15.636.462 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.561 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marlo lebt mit ihrem Mann Drew und den gemeinsamen Kindern in einem New Yorker Vorort, und der Alltag lässt ihr keine Luft. Die achtjährige Tochter Sarah ist pflegeleicht, doch Sohn Jonah zeigt Anzeichen von Autismus, und das jüngste Kind ist ein Baby, das entsprechend viel Aufmerksamkeit fordert. Marlo braucht dringend Ruhe. Den Vorschlag ihres arroganten Bruders Craig, eine Night Nanny zu engagieren, schlägt sie zunächst aus — bis die Verzweiflung so weit gewachsen ist, dass sie es doch tut. Von da an kommt Tully spätabends, übernimmt die Nachtschicht beim Baby und lässt die Mutter schlafen, sofern nicht gestillt werden muss.
Entstehungsgeschichte
Das Erscheinungsjahr ist 2018, die Regie führte Jason Reitman. Charlize Theron, Mackenzie Davis, Ron Livingston und Mark Duplass bilden die Besetzung; dass zwei Frauennamen vornan stehen, entspricht der Anlage, in der das Verhältnis zwischen Marlo und Tully den Kern bildet. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben. Im Original trägt er schlicht den Vornamen der Nachtschwester als Titel.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind hier keine abwechselnden Register, sondern dasselbe Material aus zwei Blickwinkeln. Erschöpfung lässt sich als komische Übertreibung erzählen und im nächsten Moment als ernste Überforderung; der Stoff nutzt beides. Bemerkenswert ist, dass die Hilfe von außen kommt und nachts stattfindet — eine Konstruktion, die den Alltag der Familie unangetastet lässt und trotzdem alles verändert. Der deutsche Zusatz benennt den Widerspruch, um den es geht, mit ungewöhnlicher Direktheit.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 bei über tausend Stimmen ergibt eine positive, aber nicht euphorische Einschätzung. Acht Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Vertreter jener Erzählungen, die Elternschaft nicht als Erfüllung, sondern als Arbeit zeigen. Dass er das ohne Anklage tut und die Zuneigung dabei nicht bestreitet, ist die Leistung, die seine Anlage verlangt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlize Theron als Marlo Moreau
- Mackenzie Davis als Tully
- Ron Livingston als Drew Moreau
- Mark Duplass als Craig
- Asher Miles Fallica als Jonah Moreau
- Lia Frankland als Sarah Moreau
- Elaine Tan als Elyse
- Gameela Wright als Laurie
- Tattiawna Jones als Violet
- Stormy Ent als Shasta
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Verfügbarkeit
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